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Facebook-Betrug: Hacker stehlen Kontodaten dank Video-Masche

Betrüger scheinen nun auf Facebook Unfug zu treiben. Mit einem Video locken Sie ahnungslose Benutzer in eine Falle und erhalten deren Zugangsdaten. Aber Sie können sich ohne viel Aufwand schützen.

Gemessen an der Anzahl der Betrugsfälle im Internet könnte man meinen, dass der Titel der ersten E-Mail lautete: „Sie haben 1.000 Euro gewonnen. Bitte bestätigen Sie über diesen Link“. Neben dem mutmaßlichen Datendiebstahl, der derzeit in einem WhatsApp-Kettenbrief über die Runden kommt, sind Betrüger derzeit auch auf Facebook. Einige Benutzer erhielten eine Facebook-Nachricht, in der sie gefragt wurden, ob sie in einem Video gezeigt wurden. Das besagte Video wurde bequem an die Nachricht angehängt - aber Sie sollten nicht darauf klicken. In diesem Fall wird zuerst eine "Facebook-Gruppe" und dann das Facebook-Login geöffnet. Die Anmeldeseite ist jedoch nicht echt. Betrüger haben es nur ähnlich gestaltet. Wenn Sie jetzt Ihre Daten in die beiden Felder eingeben, werden diese direkt an die Betrüger gesendet. 

So können Sie sich schützen

Wenn Sie die oben beschriebenen Schritte ausgeführt haben, sind Sie auf einen sogenannten Phishing-Angriff hereingefallen. Alternativ werden Sie aufgefordert, eine Erweiterung zu installieren, aber das Ergebnis bleibt gleich: Fremde erhalten Ihre (Zugangs-) Daten. Die Lösung des Problems ist denkbar einfach und sollte einer Vielzahl von Internetnutzern bereits bekannt sein. Dennoch ignorieren Benutzer die folgenden Schritte zu oft:

 

  1. Wenn Sie einen verdächtigen Link erhalten (auch in Form eines Videos), klicken Sie nicht darauf.
  2. Wenn Sie es ausgewählt haben und Sie im Fenster aufgefordert werden, sich anzumelden oder eine Erweiterung zu installieren, tun Sie dies nicht.

 

Das war's. Diese beiden Schritte gelten für Nachrichten über Facebook, für E-Mails und auch für alle anderen Dienste. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Anmeldemaske echt ist oder nicht, sollten Sie auf die URL achten. Alternativ können Sie sich in einem anderen, selbst geöffneten Fenster anmelden und die Seite im Originalfenster neu laden. Wenn die Anmeldemaske echt war, wird die Anmeldung übersprungen und Sie werden direkt zur richtigen Website weitergeleitet.

 

Was tun, wenn Sie schon den Link angeklickt haben?

Wenn Sie sich bereits in der Falle befinden, wird empfohlen, das Gerät von einem Antivirenprogramm scannen zu lassen und mögliche Bedrohungen zu entfernen. Mit Browser-Erweiterungen oder Add-Ons können Sie diese in den Einstellungen einfach wieder deinstallieren. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie nicht mehr ausspioniert werden. Danach müssen Sie nur noch die möglicherweise gestohlenen Zugangsdaten ändern - auf Facebook unter Einstellungen> Sicherheit und Login> Passwort ändern - und sind wieder geschützt. Sie sollten jedoch immer bedenken, dass es sehr schwierig ist, einen Virus zu entfernen, der sich bereits auf dem Computer befindet. Es kann auch vorkommen, dass das Antivirenprogramm den Trojaner nicht erkennt. Manchmal ist es sogar notwendig, die Festplatten zu formatieren und das Betriebssystem neu zu laden. In diesem Zusammenhang ist das Befolgen der obigen Schritte der einfachere Weg.

Facebook: Zuckerberg kämpft um seine Glaubwürdigkeit

Facebook: Zuckerberg kämpft um seine Glaubwürdigkeit

Mark Zuckerberg, Facebook SEO Manager, musste zur digitalen Währung Libra und anderen Themen vor dem US-Repräsentantenhaus aussagen. Doch wie ist es möglich, dass Facebook wieder das Vertrauen der Menschen gewinnen kann??

Mark Zuckerberg hat vor dem Ausschuss der Finanzdienstleistung des US-Repräsentantenhaus ausgesagt

Facebook CEO Manager Mark Zuckerberg hat knapp sechs Stunden am Mittwoch vor dem Ausschuss der Finanzdienstleistung des US-Repräsentantenhaus ausgesagt. Seit April 2018 war dies Zuckerbergs erster, öffentlicher Auftritt vor dem US-Kongress. Er musste sich zum Cambridge-Analytica-Skandal erklären. Dieses Mal kam Zuckerberg auch, anders als beim vorigen Mal, sehr ins Schwitzen.

Das eigentliche Thema der Anhörung war die Kryptowährung Libra

Die Kryptowährung Libra war das eigentliche Thema der Anhörung und die Abgeordneten äußerten starke Zweifel, dass nach der langen Geschichte der Datenschutzskandale seitens Facebook wieder Vertrauen in das Unternehmen gegeben werden könne, das nun plant, ins Finanzsystem einzusteigen. Zu Anfang der Anhörung gab Zuckerberg selbst zu, das dies für dieses Projekt nicht gerade die beste "Botschaft" sei.

Libra als Schutz gegen China?

Für die wirtschaftliche Entwicklung der USA versuchte der Facebook - Chef die Kryptowährung Libra als essentiell darzustellen. Wenn in diesem Geschäftsfeld nicht seitens eines US-Konzerns wie beispielsweise Facebook nun die Führungsrolle übernommen werden würde, sei zu befürchten, dass die Vormachtstellung bald schon eine chinesische Firma einnehmen würde.

Er versprach außerdem, dass am Start von Libra Facebook nicht beteiligt werde, wenn die Einverständnis des US - Aufsichtsbehörde fehlen würde. Unabhängig sei die Libra Association mit dem Sitz in Genf, lediglich eines der 21 Mitglieder sei Facebook. Die Abgeordneten nahmen ihm diese Aussage nicht wirklich ab und meldeten Zweifel an, dass die Basis von Libra sich in der Schweiz befinde, sondern eher den Vermutungen nach in der USA.

Kritik an Politiker-Freischein

Es kamen jedoch auch zahlreiche andere Themen zur Sprache, wie beispielsweise die neuen Richtlinien bei Facebook, Politiker in Werbeanzeigen Dinge zu gestalten, die gelöscht werden würden bei normalen Nutzern. Gefragt wurde Zuckerberg auch, ob beispielsweise ein Kandidat der American Nazi Party auf Facebook eine offen antisemitische und hasserfüllte Wahlwerbung schalten dürfe. Eine ehrliche Antwort konnte Zuckerberg daraufhin nicht geben.

Auf Zuckerbergs Glaubwürdigkeit zielten auch andere Fragen direkt ab. Katie Porter, die kalifornische Abgeordnete, hob hervor, dass stets öffentlich proklamiert werde, dass es die Pflicht von Facebook sei, die Privatsphäre der eigenen Nutzer zu schützen. Seine Anwälte ließ Zuckerberg im Gerichtsprozessen vortragen, bei denen Facebook Nutzern aufgrund der Datenschutzverletzungen klagten, dass keinerlei rechtliche Verantwortung bei Facebook für die Daten der Nutzer liegen.

Sollte Zuckerberg den Hut nehmen?

Bei dem Thema Libra holte Zuckerberg dieses Glaubwürdigkeitsproblem ebenfalls ein. Vertrauen ist die Basis, wenn es um Geld und Währung geht. Zuckerberg ist zu einem wahren Feindbild geworden, seit Facebook bei den Demokraten für dessen Untätigkeit während des russischen Desinformationskampagnen im Jahr 2008 im Wahlkampf vorwerfen.

Zuckerberg kommt derzeit mit den Republikanern besser zurecht, denn in Washington sind seine Lobbyisten hauptsächlich Republikaner. Viele Republikaner des Silicon Valley sehen das Ganze obwohl rechtslastige Medien Facebook dominieren, als linksliberale Bastion an und gegenüber jeglicher Großprojekte aus Kalifornien zeigten sich diese entsprechend skeptisch. Die Zeitung "New York Times" hat schon halb scherzhaft Zuckerberg die Frühpension empfohlen, da er sich zum "Boxsack" entwickelt habe.

wie es mit der Libra weitergeht ist unklar

Derweil ist unklar, wie es mit der Libra tatsächlich weitergeht. Es gibt keinen konkreten Zeitplan und andere Länder sind neben den US Regulatoren ebenfalls sehr skeptisch. An dieser Stelle ist Zuckerberg ehrlich und gib zu, dass er nicht weiß ob die Kryptowährung Libra überhaupt funktionieren wird.

 

Diese Facebook Fallen gibt es - so kannst du dich schützen Teil 1

Diese Facebook Fallen gibt es - so kannst du dich schützen Teil 1

Wir haben 7 Fallen für dich herausgesucht. Im ersten Teil der Facebook Fallen stellen wir dir Fallen 1 – 4 vor. Welche Gefahren auf Facebook lauern, wie diese aussehen und wie du dich als Nutzer vor diesen schützen kannst. Der 2. Teil kommt am 13.10.2019

Ein sehr wichtiges, soziales Medium ist Facebook mittlerweile. Für Millionen von Menschen ist das Netzwerk ein Treffpunkt auf der ganzen Welt geworden. Jedoch ist es auch für Betrüger, Datensammler, Spammer und Nutzer, die gerne mal ein Fake-Brief ins Internet stellen möchte, ein wahres Paradies geworden. Die Unwissenheit der meist eher unerfahrenen Internetnutzer wird von den Internetkriminellen oftmals sehr stark ausgenutzt. Wir möchten dir mit diesem Artikel die sechs größten Gefahren aufzeigen, die in einem sozialen Netzwerk wie Facebook auf dich lauern könnten.

1. Falsche Freunde, die nach deiner Handynummer fragen

Internet kriminelle kopieren bei dieser Masche das Profil von Facebook Usern.

Täuschend echt sieht das gefakte Profil dann aus, und lässt sich kaum mehr vom Original unterscheiden. Nehmen wir einmal an, du kennst einen Menschen mit dem Namen „Andreas“ sehr gut. Auf einmal schreibt dir dieser eine Nachricht über den Facebook Messenger, dass er angeblich sein Handy verloren hat. Daraufhin fragt er dich nach deiner Handynummer, da er diese aufgrund seines verlorenen Handys nicht mehr besitzt.

Vertraut sind dir sowohl das Profilbild, wie auch der Name, schließlich schreibt Andreas ja gerade in diesem Moment. Jedoch solltest du hierbei Vorsicht walten lassen, denn es ist nicht Andreas, der mit dir schreibt, sondern ein Profil Betrüger, der sein Profil komplett kopiert hat.

Oftmals erkennt man dies erst viel zu spät und genau dort liegt das Problem. Du bemerkst nicht, dass du nicht mit deinem Freund, sondern mit einem Betrüger kommunizierst. Hat „Andreas“ dann deine Handynummer, bekommst du kurz darauf eine SMS auf dein Handy gesendet. Nach und nach wird Andreas diesen Inhalt bei dir abfragen. Dabei handelt es sich um einen Transaktionscode.

Folgendes läuft im Hintergrund dann ab. Ein bestimmtes Facebook-Nutzerkonto wird von den unbekannten Tätern gehackt oder imitiert. Der Kontakt zu den Freunden in der Liste wird dann aufgenommen und die Telefonnummern erbeten. Bei Drittanbietern werden dann mit den übermittelten Handynummern eine bestimmte Leistungen erkauft. Oftmals sind es Spieleguthaben oder ähnliche Dinge. Der Täter bekommt über den Kontakt zu dem jeweiligen Opfer dann den Transaktionscode, mit dem dann das Guthaben freigeschaltet werden kann. Nur schwer kann das Opfer dann eine Rückerstattung verlangen, schließlich ist der Transaktionscode diesem Täter persönlich zugesendet worden. Meist handelt es sich dabei und eine sogenannte Zong-SMS. Zumeist beläuft sich der Schaden im Rahmen zwischen 100 bis 200 €.

Wie kannst du diese umgehen?

Passe bitte genau auf, wenn du nach deiner Handynummer gefragt wirst, gerade wenn es sich um irgendwelche Codes handelt. Mit deinen Freunden solltest du vorab besser persönliche Rücksprache halten, bevor du über Facebook etwas kommunizierst. Damit solche Betrugsmaschen nicht möglich sind, kannst du veranlassen, das sogenannte Drittanbieter für dein Handy gesperrt werden. Über deine Handyrechnung können somit fremde Unternehmen nicht abbuchen.

Mache deine Freundesliste nur für deine Freunde bzw. für dich selbst sichtbar. Dadurch kannst du sogenannte Klonprofile, mit der Weiterverbreitung an deine Freunde in der Liste, verhindern. Vor allem offenherzige Freunde, aus deiner Liste solltest du auf diese Gefahren aufmerksam machen, somit können sie ihre Einstellungen dann entsprechend anpassen.

2. Verräterische Nachrichten mit Links auf sogenannten "Bist du das" Videos

Bekannte und Freunde schicken dir mittels dieser Masche irgendwelche Links bzw. Beiträge, auf den du angeblich im Netz auf Videos zu sehen bist.

In den meisten Fällen wird dafür YouTube verwendet und dient dabei als Vorschaubild. Verwendet wird YouTube deswegen, da jeder diese Seite kennt und diese somit einen hohen Vertrauenstatus aufbringt. Folgende Varianten können passieren, nachdem du dieses Video angeklickt hast:

Folgst du dem Link, wirst du auf eine bestimmte Seite, die ein Facebook Login Formular beinhaltet, weitergeleitet. Oftmals werden dann schnell die Daten von Facebook eingegeben, da du dieses Video ja gerne sehen möchtest. Bei solchen Seiten solltest du jedoch vorsichtig sein, denn es handelt sich hierbei nicht um Facebook, sondern um Seiten vom Betrüger, die lediglich deine Daten abgreifen wollen. Hast du deine Daten einmal eingegeben, kommst du sofort auf die Seite der Betrüger. Auf dein Facebook-Konto hast du dann in kürzester Zeit keinen Zugriff mehr, denn das Zugangspasswort wurde von den Betrügern direkt geändert. Jedoch ist dies nicht die alleinige Problematik, denn die Betrüger kapern dein privates Profil und ebenso Gruppen bzw. Seiten, bei denen du Admin bist und die Rechte hast.

Eine zweite Masche ist, dass eine sogenannte Browsererweiterung nach dem Klick auf diesen Link installiert wird. Angeblich handelt es sich dabei um einen speziellen Videoplayer, den du benötigst, um das Video anzusehen. Diese Erweiterung ist jedoch nichts Gutes, denn diese dient lediglich dazu, auf dein Facebook Konto vollständigen Zugriff zu bekommen und unter anderem selbständige Statusmeldungen zu verteilen. An deine gesamte Freundesliste werden Nachrichten versendet. Bekommst du von deinem Freund solche Nachrichten, warme diesen ebenfalls sofort.

Wie kannst du diese Probleme umgehen?

Ein gutes Bauchgefühl ist zunächst einmal sehr wichtig. Deinen Freund solltest du im Zweifelsfall immer direkt fragen, ob die geschickte Nachricht wirklich von ihm ist, bevor du irgendeinen Link aus der Nachricht an klickst. Gebe außerhalb von Facebook deine Logindaten für Facebook niemals weiter und trage diese auch nirgendwo ein. Auf den Domainnamen solltest du immer achten, wenn dieser nicht facebook.com oder ähnlich lautet, handelt es sich nicht um Facebook.

Lasse deinen Rechner prüfen, solltest du bereits in die Falle getappt sein und alle Erweiterungssoftware solltest du sofort restlos entfernen. Prüfe auch direkt, ob sich nicht irgendwo noch weitere schadhafte Programme befinden. Bestimmte Addons oder Erweiterung, die vorhanden sind, können Schäden hervorrufen und sollten umfänglich und unwiderruflich gelöscht werden.

3. Datensammler online - Abofallen möglich

Auf Facebook warten immer wieder vermeintliche Gewinnspiele, die mit satten Gewinnen locken. Oftmals tauchen diese genau zum Wochenende auf.

Meist sehr großzügig sind die angebotenen Preise bei solchen Gewinnspielen. Entweder es wird mit einem neuen iPhone gelockt, ein tolles Auto, eine Küchenmaschine und manchmal sogar ein ganzes Haus. Vom bekannten Händlern sind hier jedoch auch Zigaretten, sowie Einkaufsgutscheine zu gewinnen und sehr beliebt bei den Betrügern.

Angeblich sind viele Dinge ganz einfach zu gewinnen. Beispielsweise soll man diesen Beitrag nur teilen oder liken bzw. einen Kommentar hinterlassen. Haben diese Seiten dann einen gewissen Status mit likes von tausenden Fans erzielt, wird oftmals ein neuer Beitrag im Status erstellt, indem die Nutzer darauf hingewiesen werden, dass sie die Teilnahme nun abschließen sollten.

Viele lassen sich dieses natürlich nicht entgehen, da sie einen solchen Preis schließlich schnell und direkt gewinnen möchten. Angeblich muss der Nutzer dafür nur einem Link folgen. Und schon geht es los: der Nutzer landet nach dem Klick auf dem Link auf einem Gewinnspielformular. Hier müssen auch neben dem vollständigen Namen, deine E-Mail-Adresse, wie auch deine Rufnummer hinterlegt werden.

Die meisten Nutzer achten jedoch nicht darauf, was im Kleingedruckten geschrieben steht. Vermerkt ist hier nämlich, dass man sich postalisch, per E-Mail und dazu noch per Telefon über weitere Angebote von vielen Firmen informieren lassen kann. Primär geht es hierbei darum, deine Daten zu bekommen. Diese werden dann gehandelt bzw. weiterverkauft und dem Verkäufer bringen diese dann viel Geld ein.

Zu erwähnen ist natürlich auch, dass der auf Facebook versprochene Gewinn nie ausgezahlt oder ausgegeben wird. Dieser ist lediglich ein Lockangebot, um möglichst viele Fans zu generieren und das diese dann ihre Daten preisgeben.

Wie kannst du dich schützen?

Du solltest dir immer vor Augen führen, dass keiner etwas zu verschenken oder umsonst abzugeben hat. Höre hierbei vor allem auf dein Bauchgefühl. Auf der Facebook-Seite solltest du dir dazu immer die vorhandenen Informationen anschauen. Facebook Gewinnspiele, die ominös sind, erkennst du vor allem daran, dass diese lediglich den Passus dort stehen haben, auf Gefällt mir zu drücken und dann würdest du im Lostopf hinein kommen. Als Alternative gibt es auch welche, wo der Beitrag geteilt wird und somit eine doppelte Chance auf den Gewinn besteht. Häufig gibt es da zu den Satz: mit „Gefällt mir“ musst du diese Seite - Name der Seite - markieren.

Sind die nun folgenden Informationen auf der Seite nicht zu finden, ist dies ein weiteres ,wichtiges Merkmal. Der Ansprechpartner bzw. Inhaber der Seite zählt dazu, ebenso das Impressum oder eine Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Ebenfalls wichtig sind die Teilnahmebedingungen und die sogenannte Freistellung gegenüber Facebook. Diese Elemente müssen sich bei einem seriösen Gewinnspiel wiederfinden lassen.

4. Romance Scam Betrug - oder sogenannte Heiratsschwindler (Vorschussbetrug)

Die Zielgruppe der Betrüger ist hierbei der weibliche Nutzer. Oftmals wird der Kontakt über den Messenager von Facebook hergestellt. Meist wird dies in der modernen Internetsprache als Gaming bezeichnet. Dies ist meist als Vorschussbetrug in Deutschland, wie auch in Österreich bekannt.

Appelliert wird hierbei an die Güte des Menschen, vorzugsweise bei Frauen. Versprochen wird die große Liebe, jedoch ist diese mit einem sehr hohen, emotionalen Stress verbunden. Das Ziel dabei ist jedoch sehr klar, der Liebsten förmlich das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zu Beginn an werden die Opfer vor allem mit viel Aufmerksamkeit, Liebenswürdigkeiten und sonstigen charmant wirkenden Maschen zuteil werden und somit heiß gemacht. Hat sich eine Freundschaft bzw. potenzielle Liebesbeziehung mit den sogenannten Scammern etabliert, wird ein Schritt weitergegangen. Dabei wird vorgegeben, für bestimmte Dinge einen Geldbetrag zu benötigen. Im Regelfall handelt es sich um emotionale Dinge wie eine Operation, gestohlene Koffer und oder Pässe oder auch unbezahlten Lohn. Von der virtuellen Partnerin haben sie hierdurch sehr gute Chancen Geld zu bekommen, denn es besteht bereits eine emotionale Bindung.

Eine sehr häufig genutzte Masche ist eine falsche Identität. Der Scamer gibt dafür beispielsweise an, als amerikanischer Soldat im Auslandseinsatz zu sein. Durch diesen gibt er vor, nicht an sein privates Geld zu kommen. Mit dem Versprechen wird das Opfer geködert, so schnell wie möglich das Geld zurückzubezahlen. In erster Linie geht es dabei um Überweisung via Moneygram oder Western Union. An dieser Methode ist das besonders schlimmer, das mit dem Opfer sogar meistens Telefonate geführt werden, damit noch eine stärkere persönliche Bindung erreicht wird. Verwendet wird dabei sowohl Skype, wie auch ein Prepaidhandy. Später kann dann bei den Prepaidhandys nicht mehr nachvollzogen werden, wer dann schlussendlich der Inhaber war bzw. ist.

Wie kannst du dich schützen?

Geld an jemanden zu überweisen, den du persönlich zuvor noch nie gesehen hast oder kennengelernt hast, solltest du unterlassen. Bekanntschaften aus dem Internet, die nach Geld innerhalb kürzester Zeit fragen, sind immer als merkwürdig einzustufen. Sei dabei sehr vorsichtig. Ein sehr guter Ratgeber ist das Bauchgefühl von Beginn an, leider lässt sich dies  irgendwo erwerben.

 

Diese Facebook Fallen gibt es - so kannst du dich schützen Teil 2

Diese Facebook Fallen gibt es - so kannst du dich schützen Teil 2

Wir haben 7 Fallen für dich herausgesucht. Im zweiten Teil der Facebook Fallen stellen wir dir Fallen 5 – 7 vor. Gestern haben wir bereits über die Fälle von 1 - 4 berichtet.

5. Kreditspammer

Häufig sind auf Facebook sogenannte Kredit Spammer zu finden.

Diese locken ihre Nutzer schnell in eine Falle mit vermeintlichen dubiosen Status-Beiträgen wie Angeboten. Bei solchen Nutzern handelt es sich oftmals um diese, die gerade in einer finanziellen schwierigen Lage sind. Der Betrüger geht dabei wie folgt vor: in Gruppen bzw. auf Seiten hinterlassen die Betrüger immer wieder Beiträge und Kommentaren, die wie folgt lauten:

“Nutzen Sie einen schnellen und bequemen Kredit jetzt, um ihre Rechnungen bezahlen zu können, X-Mas - Darlehen, Hypothek Darlehen, Konsolidierungs Darlehen und zur Gründung eines neuen Geschäftes oder Refinanzieren Sie Ihre Produkte zu einem günstigen Zinssatz von 3%. Kontaktieren Sie uns heute noch über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem benötigten Kreditbetrag.”

Diese Angebote richten sich vor allem an Nutzer, die keinen Kredit mehr von ihrer Hausbank bekommen. In den Profilen wird dabei angegeben, dass der Anbieter eigenes Kapital besitzt und dieses somit für Privatkredite vergeben werden kann. Geschehen soll dies zu einem sehr lukrativen Zinssatz und eine sehr gute Laufzeit. Bei dieser Masche handelt es sich, ähnlich wie bei der Dating Masche, um einen sogenannten Vorschussbetrug.

Reagiert ein Nutzer darauf, wird schnell von ihm verlangt, persönliche Daten wie Ausweisnummer, oder andere persönliche Daten, wie die Kopie des Passes, zu hinterlegen. Dem Ersteller der Kreditangebote geht es dabei nicht um die Vermittlung günstiger Kredite, sondern die Notlage dieser Person noch weiter auszunutzen. Weitere Kosten wie beispielsweise Bonitätsauskunftkosten entstehen dabei. Man ist schnell an Verträge gebunden, wenn man nicht aufpasst, diese besitzen in der Regel eine gewisse Laufzeit und es ist nicht möglich, aus diesem vorschnell heraus zu kommen. Um einen Kredit in Höhe von 1900 € ging es dabei in einem Fall. Der Nutzer sollte zunächst vorab einmal einen Betrag von 180 € überweisen.
Als Bearbeitungsgebühr sollten diese 180 € verstanden werden. Hierbei ist das Problem, dass der Betrug für Menschen in einer Notsituation nicht direkt erkennbar ist oder diese Menschen diesen nicht erkennen möchten. Die 180 € werden einfach freiwillig bezahlt. Benötigt man einen Kredit, sollte man zunächst immer seine Hausbank aufsuchen und einen Kredit dort erfragen. Verweigert die Hausbank den Kredit, dann erhält man im Regelfall auch bei einer anderen Bank keinen Kredit. Erst recht erhältst du dann kein Darlehen über Facebook.

Wie kannst du diese Problematik umgehen?

Das Bauchgefühl ist auch hier einmal wieder gefragt. Sei bei dubiosen Angeboten von Krediten immer auf der Hut. In solchen Fällen kannst du dir bei Facebook vor allem sehr sicher sein, dass sich dahinter Betrüger verstecken. Gebe deine persönlichen Daten an Unbekannte niemals weiter. Zwar klingt dies logisch, doch es gibt noch immer jede Menge Nutzer, die nicht so denken und gedankenlos ihre Daten preisgeben.

6. Falsche Facebook Security droht mit Sperrung von Facebook Konto

Internetbetrüger stellen sich bei dieser Betrugsmasche als falsche Facebook Security vor und erstellen passende Profile bzw. Seiten dazu.

In einem Beitrag, in dem du markiert worden bist, wird darauf hingewiesen, dass du die Richtlinien von Facebook angeblich nicht beachtet hast. Daraufhin wird dem Nutzer in einer privaten Nachricht mit der Blockade bzw. Sperre des Kontos gedroht.

Viele Nutzer haben dabei Angst, gesperrt zu werden und lassen sich vorschnell von der sogenannten Facebook Security verunsichern. In dem Beitrag bzw. in der Nachricht hat die Facebook Security nämlich darauf hingewiesen, dass man der Sperre entgehen kann, wenn man den bestimmten Link folgt. Das Konto soll dann dort bestätigt werden und somit kann man dieser Sperre umgehen. Nachdem du dem Link gefolgt bist, ploppt ein Facebook Login Formular auf, indem du deine persönlichen Daten eingeben sollst.

Viele Facebook Nutzer bestätigen aus reiner Angst schnell ihre persönlichen Daten und geben diese in das Formular ein. Wurden die Daten einmal eingegeben, haben die Betrüger diese dann schnell und direkt zur Hand. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist dein Profil innerhalb von kürzester Zeit gesperrt und die Betrüger Kapern dieses. Bist du auch noch Admin in diverser Seiten und Gruppen, dann fallen auch diese ebenfalls damit in die Hände der Betrüger.

Wie kannst du dich schützen? 

Eine offizielle "Facebook Security" gibt es. Diese Abteilung würde dich jedoch niemals direkt kontaktieren bzw. in einem Beitrag markieren. Ebenso würden diese niemals auf einen Regelverstoß hinweisen oder ähnliches. Zudem haben diese nachgebauten Accounts häufig bestimmte Sonderzeichen im Namen, dies sollte sehr befremdlich auf dich wirken. Findest du solche fremdartigen Namen wie beispielsweise  „Fâcebøøĸ Séƈurîƚy“ vor, solltest du direkt auf der Hut sein. Diese Zeichen verwenden die Betrüger, um bei der Facebook-Suche nicht gefunden zu werden. Im Regelfall handelt es sich hierbei um eine Nachricht von Betrügern. Melde solche Profile bzw. Seiten direkt über den entsprechenden Button bei Facebook.

7. Events und Veranstaltungen ohne jeglichen Realitätsbezug

Events und Veranstaltungen bei Facebook sind ein weiteres, spannendes Thema, welches noch nicht sehr bekannt ist.

Recht allgemein gehalten sind solche Events und häufig werden diese Veranstaltungen, die auf der Startseite durch einen Freund direkt geteilt. Allerdings sind diese Veranstaltungen dubios, denn ein genauer Veranstaltungsort ist aber nicht angegeben. Einige Facebook-Seiten gibt es, die solche Events immer wieder erstellen. Hunderte von Nutzern werden von diesen Seiten angezogen.

Beispielsweise beginnen diese häufig mit einem "Kebab Festival" und gehen hin bis zu diversen Angeboten wie "Grillen und Chillen" Events. Beispielsweise auch Events wie "Ein erstes Stadtname Sushi Festival" oder ähnliches. Jedoch werden die Teilnehmer immer enttäuscht sein, denn einen Großteil dieser Events wird nicht stattfinden. Schnell zeigt sich hier beim genaueren Hinschauen die Marketing Masche dahinter, denn auch dabei geht es natürlich, wie bei allem, immer ums Geld.

Bestimmte Gemeinsamkeiten weisen alle diese beliebten Events auf. Häufig ist die Nennung von Städtenamen auf den Facebook-Seiten der Fall. In den meisten Fällen geht es dabei um Großstädte wie Köln, Frankfurt, Hamburg oder auch Wien. Kaum eine größere Stadt wurde in diesem Zusammenhang nicht genannt. Mindestens ein Event gehört zu jeder dieser größeren Seiten. Im Titel tragen diese Events zumeist auch den Städtenamen.

Bei diesen Events handelt es sich häufig um kulinarische Events. Ganz gleich ob Kebab, Grillen oder Sushi. Meist steht der Eventname in Verbindung mit einem "relaxten" Erscheinungsbild und wird beworben. Häufig werden die Nutzer aufgrund der geografischen Nähe dazu veranlasst, bei diesen Events eine Zusage zu hinterlassen. Betrüger kommen mit dieser Masche so schnell an über 10.000 interessierte Nutzer, die eine Zusage erteilen. Über die Facebook Timeline werden dann durch hohe Teilnahme und Nutzerinteraktion viele andere Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Beispielsweise können wir dafür einmal das Event mit dem Namen „Erstes Kölner Sushi Festival“ nehmen. Auf der Facebook-Seite mit dem Namen Köln 0221 findet sich dies wieder. Ein Event wurde wiederum von dieser Seite erstellt. Es interessieren sich für dieses zuvor genannte Event rund 29.000 Nutzer und 2400 von diesen, möchten an diesem Event teilnehmen. Soweit ist dies auch so gut. Jedoch fällt hier nur wenigen Nutzern auf, dass bei dieser Veranstaltung kein genauer Veranstaltungsort angegeben ist. Wo findet dieses Event denn nun statt? Zwar gibt es ein Datum, Samstag, den 9. September 2017, jedoch ist die Stadt nur der Austragungsort. Tausende ahnungslose Nutzer nehmen jedoch daran teil, ohne dieses zu hinterfragen.

Meist schreibt der Veranstalter dazu, dass der genaue Ort noch bekannt gegeben wird. Hat die Seite, in diesem Fall dann Köln 0221, genügend Facebook-Fans gesammelt, geht es zum spannenden Teil. Als Seitenbetreiber hat man dann von 0 auf 100 einen großen Interessen Stamm an der sprichwörtlichen Angel. Verstanden wird dies auch als zielgerichtetes Marketing, es handelt sich dabei schließlich um eine Einladung. Das Erstellen einer solchen Einladung ist für den Seitenbetreiber recht einfach. Ebenfalls ist es recht einfach gehalten, an die Nutzerdaten heranzukommen. Über die Schaltfläche der interessierten bzw. zugesagten Nutzer kann man als Seitenbetreiber dann recht gut an die Nutzer kommen. Auch lassen sich gezielt Nutzer als Fan für die eigene Seite über diese Schaltfläche generieren, diese sind oftmals miteinander verknüpft und laden dann auch dazu ein.

Die Nutzer bekommen dann angezeigt, die Seite zu liken, von der die Einladung kommt, die dann für das Event zugesagt haben bzw. interessiert sind. Ein neuer Fan für eine Facebook-Seite ist somit aus einem Interessenten geboren. An ein Unternehmen wird diese Facebook Seite mit den genügend Fans dann als fertiges Produkt verkauft, welches sich dann als Marketingkanal nutzen lässt.

Wie kannst du dies hier bei umgehen?

Du solltest immer darauf achten, bei solchen tollen Events, ob ein genauer Veranstaltungsort angegeben wurde. Deine persönlichen Daten wollen die Betrüger bei dieser Masche zwar meist nicht, jedoch kannst du Fan von einer Seite werden, der du eigentlich gar nicht folgen möchtest. Auch hier geht es im Grunde genommen wieder um das Sammeln von Daten, in diesem Fall sind es deine persönlichen Daten.

Ist die Skepsis am Facebook-Coin berechtigt?

Ist die Skepsis am Facebook-Coin berechtigt?

Libra-Betrüger sind online unterwegs. Im nächsten Jahr soll der Facebook-Coin Libra kommen. Dieser steht derzeit jedoch noch unter heftiger Kritik. Der am meisten bemängelte Punkt ist, dass eine fehlende Regulierung durch den Staat vorhanden ist. Die ersten Betrüger fangen nun schon an, den Libra für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Kryptowährung des Sozial-Media-Giganten soll Libra heißen

Die Kryptowährung des Sozial-Media-Giganten soll Libra heißen und die digitale Bezahlung noch viel leichter machen. Für die Schaffung der Kryptowährung hat sich der Gründer und Chef von Facebook, Mark Zuckerberg, bereits einen Partner ins Boot geholt. Dieser soll die Ausgabe des Libra unterstützen. Zu diesen Partnern sollen Visa, Mastercard und auch Uber gehören. Doch die Facebook Währung soll nicht, im Gegensatz zu den gängigen Kryptowährung wie Bitcoin oder Etherum, als Spekulationsobjekt dienen, sonder diese soll eine alternative, digitale Währung werden.

Libra soll weniger Volatilität haben als die „Stable Coins“, der Gegenwert dieser Coins ist in echten Devisen hinterlegt. Das Bezahlen über Landes- und Kontinentgrenzen soll damit deutlich vereinfacht werden. Doch Libra wird nicht von allen Menschen als etwas so positives abgesehen, wie Zuckerberg seine Währung vermarktet. Es wurde bereits viel Kritik von Seiten der Staats- und Regierungschefs, Analysten und auch Krypto-Experten laut. Es gibt jedoch ein weiteres Problem, dass zukünftige Anleger von Libra abschrecken könnte: Es schießen immer mehr Fake-Seiten im Internet aus dem Boden. Libra ist da angeblich schon zu kaufen.

Fake Profil bei Facebook, Instagram & Co

Die Washington Post berichtet zuerst darüber. Es werden gefakte Facebook oder auch Instagram-Profile von Betrügern genutzt, die schon jetzt werden mit dem angeblichen Kauf von Libra. Den neuen Coin kann man dort angeblich meist mit anderen Kryptowährung bezahlen. In den Fake-Profilen wird damit geworben, dass Kunden, die schon jetzt den Libra kaufen, die Chance bekommen, den limitierten Erst-Coin zu bekommen. Diese werden schon vor den anderen Libra Coins ausgegeben.

Doch die Kunden sollen auf den eigens angelegten Fake-Websiten buylibracoins.com diesen nicht nur mit dem gängigen Coins wie Bitcoin, Ethereum und LiteCoin zu zahlen, sondern auch mit der Kreditkarte. Die Webseite der Betrüger sieht auf dem ersten Blick täuschend echt aus. Das Logo wird imitiert, welches extra für Libra von Facebook entworfen wurde und die Seite enthält viele gefälschte Informationen, die im ersten Augenblick auch für die Wahrheit durchgehen könnten.

Scheinbare Seriosität durch Logos und Bilder von Zuckerberg

Die Washington Post berichtet, dass viele der Fake Seiten und Profile die Logos von Facebook oder Bilder von Mark Zuckerberg nutzen, damit diese Angebote auch seriös wirken. Es gibt auch ein Video im Internet, in dem Zuckerberg zu sehen ist, wie er über die Bühne schreitet und dabei akustisch für einen sofortigen Kauf von Libra wirbt.

Es wird davor gewarnt, dass die Nutzer auf solche Fake-Angebote nicht hereinfallen sollten, denn es ist noch nicht möglich, Libra offiziell zu erwerben. Solche Fake-Seiten werden von Betrügern betrieben, die nur ein Ziel haben: Schnellstmöglich Gewinn zu erwirtschaften und zu hoffen, dass es viele Menschen gibt, die auf diese gefälschten Seiten hereinfallen. Die betrügerischen Inhalte bezüglich des Libra kursieren auch auf twitter, CouTube oder in der chinesischen Chat-App WeChat.

Kommt Libra überhaupt?

Für Facebook wird der Betrug des Libra dadurch problematisch, dass dieser auch über die Facebook eigenen Netzwerke durchgeführt wird. Möchte das US-amerikanische Unternehmen Libra erfolgreich machen, dann braucht es vor allem Vertrauen. Bei vielen Nutzern ist die Zuversicht in Facebook aufgrund des Datenschutz-Skandals im Zusammenhang mit der Analysefirma Cambridge Analytica angeschlagen. Die Firma hatte unerlaubten Zugriff auf Millionen von Facebook-Profilen gehabt. Facebook musste zuletzt eine Strafe von fünf Milliarden US-Dollar Strafe für diesen Skandal zahlen. Gibt es überhaupt noch einen Menschen, der diesem Konzern sein Geld anvertrauen möchte?

Die Libra Coins sollen zwar von einer unabhängigen Calibra Foundation betrieben und aufbewahrt werden, aber doch bereits im Vorfeld werden Sorgen laut, wie Facebook mit unrechtmäßig wichtigen Nutzerdaten wie dem Zahlungsverhalten umgehen wird. Die Frage wird laut, wie Facebook mit sensiblen Zahlungsdaten der Nutzer umgehen wird, wenn das Unternehmen nicht einmal in der Lage ist, die Betrugsversuche rund um den Libra in ihrem eigenen Netzwerk zu unterbinden.

Noch nicht in Deutschland.

Die Libra-Betrüger sind aber derzeit noch nicht in Deutschland angekommen. Die Stiftung Warentest gibt an, dass es bisher noch keinerlei deutsche Seiten gäbe. Bezüglich des Libra-Betrugs konnte auch die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin ebenfalls noch keine Beschwerden verzeichnen. Es gilt jedoch einige regulatorische und auch Sicherheitsaspekte zu beachten, wenn Libra halten soll, was es verspricht. Sogar Facebook meldet mittlerweile eigene Zweifel an, ob es möglich ist, den Coin so schnell wie angekündigt auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen erklärte in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht, dass es keinerlei Garantie gäbe, dass Libra die Marktreife erreichen werden und eventuell gar nicht lanciert werden könnte.

Libra Coin kaufen – so investieren Sie in die Facebook-Kryptowährung

Facebook setzt neue Maßstäbe mit dem Libra Coin und dies nicht nur in der Welt der Kryptowährungen, sondern dies sogar in der gesamten Finanzwelt. Die neue Kryptowährung von Facebook soll laut den Erfindern das erste Geld werden, was auch unter anderem über WhatsApp verschickt werden können soll. Sie erfahren hier nun, wie Sie es schaffen, als Anleger von dem großen Potenzial dieser Kryptowährung zu profitieren und wo es den Libra Coin überhaupt zu kaufen gibt.

Libra Coin kaufen – Darum geht es

Die Kryptowährung der Libra Association nennt sich Libra. Unter anderem sind PayPal, Visa und Facebook ihre Gründungsmitglieder.

Der Libra Coin wird auch im Volksmund als Facebook Kryptowährung bezeichnet. Diese basiert auf der Blockchain-Technologie wie der Bitcoin, Ethereum & Co auch.

Der Libra Coin soll anders als die klassischen Kryptowährung ein globales Zahlungsmittel werden.

Wichtig: Der Libra Coin ist im Wert besonders stabil (Stablecoin), denn dieser ist durch einen Reservefonds gedeckt.

Libra Coin kaufen – Tipps und Tricks

Wer sich dazu entscheiden, Libra Coin zu kaufen, der wird bald verschiedene Wege dafür wählen können.

Unsere Empfehlung: Sie können die Coins in Facebook-Universum kaufen, sobald Libra verfügbar sein wird wie beispielsweise über WhatsApp. Bald schön können Anleger über Oluss500 Libra Coins als CFD kaufen wie auch verkaufen.

Sie können aber auch die Libra über Bit­coin-Börsen kaufen. Dies wird jedoch etwas umständlicher sein, als die voran erwähnte Methode.

Der Libra wird, anders als es bei Bitcoin, Ethereum und Co. Der Fall ist, keine Eigen­dyna­mik entwickeln.

Libra Coin – Facebooks Weltwährung

Die Liste für die Facebook-Kryptowährung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon sehr lang, Weltwährung, Pseudo-Bitcoin, globales Geld sind nur einige der Bezeichnungen zur Zeit. An den Libra werden hohe Ansprüche gestellt: Die Gründer von Libra wollen mit diesem nicht anderes als „Geld neu erfinden“ und somit ein Zahlungsmittel zu schaffen, welches weltweit gültig ist.

Damit dies auch gelingen kann, hat sich Facebook mit PayPal, Visa und auch eBay Unternehmen ins Boot geholt, die weltweit agieren.

Somit hat der Libra nicht nur ein sehr großes Potenzial, auch die Technologie ist richtungsweisend, die hinter dem Direktgeld von Facebook steckt. Die Basis des Blockchain des Libra Coins ist zwar wie beim Bitcoin, Ethereum und Co die Gleiche, jedoch soll diese anders als ihre „Kollegen“ im Wert stabil sein. Konzipiert wurde Libra daher als sogenannter Stablecoin und ist gedeckt durch einen Reservefonds.

Schon dies macht den Libra sehr spannend als Kryptowährung, allerdings gibt es auch noch andere Faktoren, die den Erfolg des Coins garantieren sollen. Diese erfahren Sie etwas später in diesem Artikel. Zunächst möchten Ihnen hier einmal die folgenden Fragen beantworten: Wo ist der Libra Coun zu kaufen? Welche Möglichkeiten wird es geben? Worauf muss beim Libra Kauf geachtet werden?

Libra Coin kaufen – ganz einfach als Libra-CFD

Es gibt im Regelfall viele verschiedenen Möglichkeiten, wie Sie als Anleger Kryptowährungen kaufen können. Kryptowährung wie der Bitcoin ist am einfachsten und vor allem am schnellsten als Krypto-CFD. Dabei wird der Kurs des zugrundeliegenden Währung widergespiegelt, dies bedeutet, den Bitcoin-Kurs, den Ethereum-Kurs und den Libra-Kurs. Somit werden Sie als Anleger direkt an der Entwicklung der jeweiligen Digitalwährung beteiligt.

Das Konzept des Facebook Coins wurde am 18. Juni 2019 vorgestellt. Aufgrund dessen steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest, wann und wo sie den Libra CFD kaufen können. Ebenso ist noch unklar, ob es den Coin außerhalb der Facebook Welt des Chefs Mark Zuckerberg zu kaufen  gibt. Bisher steht nur fest, dass der Libra Coin Anfang 2020 auf den Markt kommen wird. Es ist möglich, dass es den Coin dann auch als CFD zu kaufen geben wird, vermutlich auch bei Plus500. Dort ist es möglich, alle wichtigen Kryptowährung zu kaufen und auch zu verkaufen.

Wichtig: Sie besitzen die zugrundeliegende Währung beim Kauf eines Krypto-CFDs nicht physisch, vielmehr besitzen Sie ein Derivat auf Libra, Bitcoin und Co. In unserem Ratgeber CFD-Handel erfahren Sie mehr zu dem Thema.

Hebeln oder nicht hebeln – das ist hier die Frage

Als Anleger sind Sie an dem Libra CFD beteiligt und haben somit Einfluss auf die Entwicklung des Libra Kurses. Doch Sie werden den Libra-Coin nicht physisch besitzen. Sie können aber, wenn Sie möchten, den Libra-CFD mit einem Hebel versehen. Beispielsweise können Sie Bitcoin und Ethereum bei Plus500 mit dem Faktor zwei hebeln. Wir erklären in unserem CFD-Handel Ratgebern wie beim Wertpapierhandel der Hebel als Solcher funktioniert. Seit August 2018 wird der CFD-Handel jedoch stärker reguliert, das sollte beachtet werden.

Es ist jedoch auch möglich, eine 1:1-Partizipatiohne eine Hebelmöglichkeit zu bekommen. Beim Krypto-CFD liegt der größte Vorteil darin, dass Sie Ihr Geld in voller Höhe sofort im Falle eines Verkaufes zurück bekommen. Vor allem bei Krypto-Börsen ist dies nicht immer der Fall. Es gibt Fälle, bei denen sich eine Auszahlung des Kapitals über mehrere Tage hingezogen hat.

Unsere Empfehlung: Sie können Plus500 bei einem Kauf oder auch Verkauf von Kryptowährungen nutzen. Sie können bei Plus500 per Kreditkarte oder PayPal einzahlen und auch ein Konto ohne Post-Ident Verfahren sehr schnell eröffnen. Machen Sie sich jedoch zuvor mit dem Handel von CFD vertraut und lernen Sie die Risiken kennen.

Das Libra-Zertifikat

Es gibt die Möglichkeiten in Form von Zertifikaten, die Entwicklung der Kryptowährungen direkt zu beeinflussen. Das Angebot von Zertifikaten ist jedoch kleiner als die der Krypto-CFDS. Es gibt vor allem keine Zertifikate für kleinere oder auch noch ganz junge Kryptowährung, die Sie dennoch kaufen können als Anleger. Daher ist es auch noch nicht möglich, ein Zertifikat für den Libra Coins zu bekommen.

Aber: Sie können jedoch ganz einfach auf die Bitcoin-Kursentwickling mit dem Open End Partizipationszertifikat (ISIN DE000VL3TBC7) setzen. Die Performance des Bitcoins wird mithilfe dieses Zertifikats widergespiegelt. Allerdings ist dies kein „echter“ Bitcoin, es ist lediglich ein Derivat auf die wichtigste Kryptowährung.

Mithilfe des Bitcoin-Zertifikates können Sie als Anleger an den Kursgewinnen und auch Kursverlusten des Bitcoins gegenüber dem US-Dollar teilhaben. Die können auch in den kleineren Bitcoin-Bruder Bitcoin Cash mittels eines Zertifikates investieren. Sie können an der Wertentwicklung des Bitcoin Cash-Kurses nahezu 1:1 mit einem Kauf des Open End Partizipationszertifikat (ISIS DE000VL99BC4/ WKN VL99BD) von Vontobel teilnehmen. Sie benötigen lediglich ein Wertpapierdepot, um mit Krypto-Zertifikaten handeln zu können.

Unsere Empfehlung: Die erhalten beim finanzen.net Brokerage Depot ein kostenloses Wertpapierdepot mit ausgezeichneten Kondi­tionen. Es kostet Sie keinen Cent ein Konto oder ein Depot zu führen.

Tipp: Sie sollten bereits jetzt schon ein Wertpapierdepot eröffnen, wenn Sie planen sollten, mit einem Libra-Zertifikat von der Wertentwicklung der Facebook-Kryptowährung zu profitieren.

Echte Libra Coins kaufen

Eine besonders bequeme Möglichkeit bieten sowohl die CFDs wie auch die Zertifikate für Kryptowährungen. Somit können sie dann vom Bitcoin, Ethereum und Co von der Weiterentwicklung profitieren. Möchten Sie diese Onlinewährung jedoch auch im realen Leben besitzen, kommen Sie nicht drum herum, „echte Coins“ zu kaufen. Das bedeutet, Bitcoins oder auch Libra Coins mit „digitalem Geld“ bzw. in Form von Daten zu kaufen.

Es ist ratsam, bei einem Kauf von echten Kryptos einen Wallets zu besitzen. Oftmals ist dies sogar eine Grundvoraussetzung. Mit einem Wallet ist eine elek­troni­sche Brieftasche gemeint und mit einem persönlichen Girokonto für die Hosentasche vergleichbar. Sie können mit dieser Wallet auch Überweisungen tätigen oder auch Kryptos verschicken oder empfangen.

Wenn Sie beispielsweise in mehreren Portalen oder an verschiedenen Krypto-Börsen (dazu gleiche mehr) kaufen, dann haben Sie die Möglichkeit, alle Bitcoins in einem einzigen Wallet bündeln. Wie Sie Kryptowährungen in einem Wallet „aufbewahren“, dann schauen Sie dazu am besten einmal in unser Krypto-Lexikom. Dort erfahren Sie zu diesem Thema dann mehr. Wir haben in diesem Lexikon alle wichtigen Begriffe zum Thema Kryptowährungen zusammengefasst und diese auch informativ für Sie erklärt.

Wie Kaufe ich Libra Coins auf einem Krypto-Marktplatz?

Die Digitalwährung Libra ist aufgrund des Alters noch sehr jung. Aufgrund dessen ist es auch nicht absehbar, wo und in welcher Form diese gehandelt wird. In der Regel bieten Krypto-Marktplätze die Möglichkeit, dort jede digitale Währung kaufen und verkaufen zu können.

Das Unternehmen der Bitcoin Group Se ist der bekannteste deutsche Marktplatz für Bitcoin, Ethereum und Co und nennt sich bitcoin.de. Auf dieser Plattform können Nutzer dann in direkten Kontakt treten und mit den Onlinewährungen handeln. Angebot und Nachfrage bilden dabei den Preis.

Im Regelfall funktioniert dieses so: Die Nutzer stellen auf den Krypto-Marktülätzen ihre Angebote zum Kauf oder verkauf ein. Dort ist für den Käufer dann ersichtlich, wie viele Bitcoins, NEOs oder Ripples zu welchem Preis von einem Verkäufer angeboten werden. Ein „Deal“ kommt zustande, wenn ein Angebot akzeptiert wird.

Libra Coin kaufen über Krypto-Börsen

Das Ziel der Initiatoren ist, dass der Facebook-Coin ein weltweites Zahlungsmittel werden soll. Der Libra Coin kann außerdem auch mit Fiatwährungen wie Euro, Dollar und Co (unter „Dieses Potenzial hat Libra“ erfahren Sie mehr dazu) gekauft werden. Genau dies spricht an sich dagegen, dass an den Krypto-Börsen mit dem Libra Coins gehandelt wird. Jedoch ist der Libra ebenso auf der Blockchain-Technologie aufgesetzt, wie der Bitcoin und andere Kryptowährungen und somit auch auf den Krypto-Börsen prinzipiell handelbar.

Die Anleger können auf den Krypto-Börsen „echtes“ Digitalgeld kaufen. Nach der Kontoeröffnung, müssen Sie sich veri­fizieren. Dies kann mitunter schon mal einige Tage in Anspruch nehmen. Sie müssen dann nur noch angeben, zu welchem Kurs Sie wie viele Münzen kaufen möchten. Diese lassen sich jederzeit mit US-Dollar oder Euro gegen die wichtigsten Kryptowährungen eintauschen. Wenn sich dann ein passendes Angebot durch die Krypto-Börse findet, dann werden die Bitcoins im Kundenauftrag gekauft und auf das Kundenkonto gutgeschrieben.

Vorsicht: Die gekauften Digitalwährungen wie Ethereum, Libra und Co bieten dank der Krypto-Börsen die Möglichkeit, diese auf dem Nutzerkonto liegen zu lassen. Jedoch raten wir von diesem Vorgehen ab, denn die Krypto-Coins sind bereits häufiger abhanden gekommen aufgrund von Hacks oder Betrug.

Unsere Empfehlung: Sichern Sie Ihr „Krypto-Vermögen“ mittels einer Software- oder auch Hardware-Wallet, die dann mit einem sicheren Passwort versehen wird.

Pseudo-Bitcoin? Dieses Potenzial hat Libra

Am 18.Juni 2019 hat Facebook seine Krypto-Pläne offiziell vorgestellt. Die Medien bezeichneten den Libra rasch als „Psyeudo-Bitcoin“. Von den weltweit wichtigsten Kryptowährung wie beispielsweise dem Bitcoin unterscheidet sich der Libra Coin in einigen wichtigen Punkten.

Weltkonzerne betreiben Libra

Die Libra-Association betreibt den Libra Coin. Dieser Konzern wurde eigenes gegründet, um eine Blockchainstruktur mit eigener Kryptowährung auf die Beine zu stellen. Diese ist eine „gemeinnützige Organisation“ und die Gründungsmitglieder sind unter anderem PayPal, Visa, MasterCard, Ebay, Uber und auch Spotify. Auch Facebook ist ein Gründungsmitglied und auch Initiator des Libra-Projektes. Facebook tritt der Association über die Tochtergesellschaft Calibra bei, die neu gegründet wurde.

Facebook schafft mit der Gründung von Calibra Vertrauen. Der Social-Media-Konzern hat laut Facebook Manager David Marcus keinen Zugang zu den Transaktionen. Marcus ist eigens für das Libra-Projekt zuständig. Facebook stellt die Digitalwährung mit der Libra Association und den promi­nenten Mitgliedern auf eine breite Basis.

Die Libra Association teilt auf ihrer Internetseite mit: Für die Entwicklung der Langzeitstrategie für das Libra Ökosystem und die Libra-Reserve sind die einzelnen Unternehmen verantwortlich. Um die Finanzwelt noch inklusiver zu machen, leiten diese die Gewährung von Fördergeldern.

Libra Coin: Global, stabil und sicher

Der Libra basiert auf Blockchain-Technologie und ist laut der Libra Association eine globale, digitalisierte und reservegeschützte Kryptowährung. Die Cyberwährung von Facebook unterstützt ähnlich wie Ethereum, Eos und NEO die Smart-Contracts. Dies sind Verträge, die vollkommen automatisch abgehandelt werden. Dafür ist keine manuelle Vertragsprüfung, noch eine Abstimmung mit Dritten wie es beispielsweise bei Vertragsprüfung der Fall ist, notwendig. In den offiziellen Libra-Werbevideos heißt es, dass die Association möchte, dass der Libra eine Weltwährung wird, die global, sicher und stabil sein soll. Dies ist ein hoher Anspruch.

Der Coin muss jedoch erst beweisen, ob er auch global sein wird. Doch bereits an der Konstruktion ist zu erkennen, dass Libra mindestens genauso sicher sein wird wie andere Kryptowährungen. Libra beruht auf der Blockchain wie Bitcoin, Ethereum und Co.Alle Transaktionen schreibt eine virtuelle Kette, diese auch ähnlich wie eine Kette aneinanderhängen. Es ist nicht möglich, die Transaktionen zu verändern aufgrund das jeder Block auf den vorherigen verweist.

Es scheint ebenso ein Fakt zu sein, dass der Libra deutlich weniger anfällig für Schwankungen ist als die klassischen Kryptowährung wie Bitcoin Cash, IOTA oder auch Monero. Die Voraussetzungen für den Libra Coin werden seitens von Facebook geschaffen. So soll der Libra zukünftig neben der Fiatwährung wie Dollar, Euro und Co existieren. Der Reserve-Fonds des Libra wird mit verschiedenen Währungen wie Euro, Dollar und Yen und somit in vollem Umfang abgedeckt.

Dieses Vorgehen funktioniert so: Wird beispielsweise von 100 Euro Libra-Coins gekauft, dann fließt das gesamte Geld in den von der Libra-Association verwalteten Reserve-Fonds. Es ist auch möglich, dass die Kryptowährungen durch Staatsanleihen hoher Bonität gedeckt werden. Der Ökonom Markus Demary vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hat im einem Internview mit Business Insider Deutschland angemerkt, dass Facebook somit das Ziel erreicht hätte, dass es für Transaktionen innerhalb des Netzes keinerlei Wechselkursschwankungen mehr gibt.

Tipp: Wir empfehlen Ihnen unseren Ratgeber „Investieren in Blockchain-Technologie“ wenn Sie sich damit beschäftigen möchten, welche Chancen sich für Anleger mit den Blockchain bieten.

Krypto-Mining? Nutzer müssen Libra kaufen

Libra muss von den Anlegern gekauft werden und dies ist auch der nächste Punkt, wo sich Unterschiede zum Bitcoin breit machen. Viele Kryptowährung können auch geschürft werden (siehe auch Krypto-Mining). Das funktioniert bei Libra nicht, diese müssen gekauft werden.

Somit muss der Libra Nutzer technisch nicht gut versiert sein, damit er Facebook-Coins erstehen kann. Ganz im Gegenteil, der Libra Coin wurde so gestaltet, dass er besonders benutzerfreundlich ist und auch problemlos über den hauseigenen Chat Dienst wie WhatsApp oder Facebook-Messenger oder auch durch das soziale Netzwerk Instagram verschickt werden kann.

Libra Coins kaufen über WhatsApp oder Facebook

Wenn Sie den Libra über eine Krypto-Börse kaufen, benötigen Sie ebenso eine Wallet, doch auch, wenn Sie die Währung über Facebook kaufen möchten.

Sie haben dann die Möglichkeit, über die Mitglieder der Libra-Association, wie über Visa, MasterCard und PayPal das Geld in diese Facebook-Wallet einzuzahlen.

Sie können den Libra Coin an andere Nutzer innerhalb von WhatsApp und auch dem Facebook-Messenge versenden. Es soll laut Facebook auch möglich sein, auf lange Sicht mittels QR-Codes in der echten Welt mit dem Libra zu bezahlen wie beispielsweise im Supermarkt oder dem Restaurant.

Es kann in Zukunft auch theoretisch möglich sein, die Libra Anwendungen durch andere Konzerne zu programmieren und integrieren. Facebook hat mit seiner eigenen Programmiersprache „Move“ dazu die besten Voraussetzungen geschaffen. Es werden jedoch vermutlich noch viele Jahre vergehen, ehe solche Entwicklungen auch angewendet werden können. Vorerst ist es nur möglich über das Facebook-Netzwerk Überweisungen zu tätigen.

In der Libra-Blockchain wird übrigens „Move“ auch bei den Smart Cotracts eingesetzt. Somit scheinen die zukünftigen Möglichkeiten von Libra auch daher schon enorm und einzigartig in der Kryptowelt.

Zahl Potenzieller Libra-Nutzer gewaltig

Hinter der Digitalwährung von Facebook steckt ein börsen­notier­ter Weltkonzern und macht es deshalb einzigartig. Dieser kann im Bereich des Sozial Media  und Libre für sein Quasi­mono­pol nutzen. Es gibt  weltweit2,7 aktive Mitglieder von Whatsapp, Instagram und Facebook, dies ist ein großes Reservoir an potentiellen Nutzern für Libra. Nutzen nur ein Bruchteil der Mitglieder von Facebook, Instagram und WhatsApp die neue Kryptowährung, dann sind dies schon jetzt viel mehr aktive Nutzer als es bei Bitcoin der Fall ist.

Doch dies ist noch lange nicht alles: Denn die Kunden der anderen Mitglieder der Libra Association kommen auch noch hinzu. Vor allem die finanzaffinen Kunden wie beispielsweise von Visa, MasterCard oder PayPal sind für den Erfolg von Libra erfolgreich. Die Zielgruppe von Facebook-Coins gehört somit zu diesem Bereich. Es ist also keine Utopie, dass Libra zu einer Mainstream-Kryptowährung zu machen.

Libra als Zahlungsmittel

Libra hat einen riesigen potenziellen Nutzerkreis, durch die Weltkonzerne wird die Währung unterstützt und auch akzeptiert. Es ist möglich, Libra mit Fiatgeld zu kaufen. Der Wert des Libra Coins soll stabil bleiben, damit qualifiziert sich dieser als alltägliches Zahlungsmittel. Libra könnte daher für Schwellen­länder mit schwachen und volatilen Währungen besonders interessant werden.

Die Nutzung von Libra ist darüber hinaus besonders nutzerfreundlich. Beispielsweise sollen die Libra-Überweisungen direkt über Facebooks Chatdiensten wie WhatsApp und Messeanger möglich sein. Libra soll außerdem direkt mit einer Verknüpfung des Bankkontos in einer andere Währung direkt auf dem Smartphone eingetauscht werden können.

Es wäre möglich, dass das traditionelle Finanzsystem aus Landesbanken, Zentral­banken und Notenbanken dank des Facebook-Coins auf den Kopf gestellt wird. Die Krypto Expertin Jen Buakaew, Beraterin eines EU-Blockchain-Projektes sagte in einem Interview mit Business Insider Deutschland das der Libra alles verändern wird.

Soll wir Sie auf dem Laufenden halten bezüglich weiterer Empfehlung rund um die Themen Blockchain und Kryptowährungen?

Was kostet mich Libra?

Sie müssen natürlich keinen Cent zahlen, um sich eine Libra-Wallet einzurichten. Der Wunsch von Facebook besteht darin, dass die die Kryptowährung nutzen. Es soll ebenfalls kostenlos sein, in andere Systeme oder Konten Ein- oder Auszahlungen vorzunehmen. Die Libra-Überweisungen werden eine Transaktionsgebühr kosten, doch es ist bisher unbekannt, wie hoch diese sein wird.

Wer verdient an Facebooks Libra Coins?

Die Libra Association und ihre Mitglieder sollen die Erlöse erhalten, die der Libra Coin erwirtschaftet. Dies sind die Transaktionsgebühren, die für alle Überweisungen mit der Kryptowährung anfallen werden.

Der Reserve-Fonds ist eine weitere Verdienstmöglichkeit, das bedeutet, dass alle im Reserve-Fonds gelagerten Gelder an den Finanzmärkten seitens der Libra Association investiert werden können. Somit könnte beispielsweise von der Organisation Aktien und Anleihen gekauft und Geld mit den Renditen dieser Anlage verdient werden, eben so, wie es eine normale Bank auch macht.

Kauft jeder der 2,7 Facebook Nutzer im Durchschnitt nur zehn Euro der Libra Coins, dann werden als Geldanlage 27 Millionen Euro der Association zur Verfügung stehen. Wenn die Rendite drei Prozent beträgt, liegt der Gewinn in einer Höhe von 810 Millionen Euro im Jahr, den die Libra Association einheimsen würde.

Das sollten Sie noch wissen zu Facebooks Libra Coin

Die Cyberwährung Libra soll nach dem Willen von Facebook in der ersten Hälfte des Jahres 2020 an den Start gehen. Zu diesem Zeitpunkt soll der Libra dann auch in den weltweiten Zahlungsverkehr einsteigen. Es wird von Branchenkennern nicht ausgeschlossen, dass dadurch das traditionelle Finanzsystem von Facebook auf den Kopf gestellt wird.

Warum ist Libra ein Stablecoin?

Konzipiert worden ist der Libra als Stablecoin. Das Ziel eines Stable Coins ist es, den Wert des Coins stabil zu halten. Diese Wertstabilität will Libra durch Rücklagen in Fiatwährungen gewährleisten.

Libra soll kein Spekulationsobjekt, sondern ein Zahlungsmittel sein. Daher war es notwendig, den Coin als Stablecoin zu konzipieren. Wie mit jeder Fiatwährung soll der Libra auch bald genutzt werden, um alltägliche Dinge kaufen zu können. Dies soll aber zukünftig nicht nur bei den Mitgliedern der Libra Association möglich sein, die Vision besteht darin, dass Sie mit dem Libra in jedem Supermarkt und an jeder Tankstelle zahlen können. Der Libra würde sein Ziel als globales Zahlungsmittel niemals erreichen können, könnten Anleger mit Libra auf Kursanstiege spekulieren und somit könnten Sie dann auch durch Libra-Trading in der Theorie reich werden.

Hinweis: Es ist auch sehr wichtig, Transparenz, mit der die Deckung belegt wird, für das Ansehen des Stablecoins zu gewährleisten. Beispielsweise gerät der Stablecoin Tether immer wieder in die Krritik, denn es fehlt bislang ein umfänglicher Nachweis für die Existenz der Rücklagen.

Wird Facebook mit Libra zur Notenbank?

Das Prinzip, auf die die Blockchain, auf die der Libra aufgesetzt ist, basiert darauf, dass ein Vermittler überflüssig macht. Es ist möglich ohne Bank und Geldtransfersystemen den Coin von einen auf den anderen Besitzer zu übertragen. Es wird von allen wichtigen Kryptowährung wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, NEO, Monero oder Litecoin diese Art der Blockchain-Technologie genutzt.Jedoch geht die Facebook-Kryptowährung Libra noch einen Schritt weiter: Der Libra könnte wirklich irgendwann zu einem globalen Zahlungsmittel werden aufgrund der Konstruktion als Stablecoin. Dadurch wird es Facebook unter Umständen bald möglich sein, zu agieren wie eine Notenbank. Diese Tatsache bereitet einige Experten Magenschmerzen.

Die Zielgruppe von Facebook und der Libra Association sind vor allem die Menschen in den Entwicklungsländern. Oftmals besitzen diese kein Bankkonto, dafür jedoch einen Account bei WhatsApp oder einem sozialen Netzwerk. Somit hätte diese Menschen durch den Libra erstmalig die Chance, das Geld aufzubewahren und vielleicht sogar auch anzusparen.

Die Gefahr dabei: Die gesamte Geldpolitik dürfte in Frage gestellt werden, wenn die Menschen irgendwann dieser oder einer anderen alternativen Währung mehr vertrauen als dem Euro, Dollar und Co.

Hilft Facebook damit wirklich Menschen in ärmeren Ländern?

In seinem White Paper verweist Facebook immer wieder darauf, dass der Libre eine Möglichkeit bietet, Menschen in Entwicklungsländern zu helfen. Libra Coins können jedoch nicht ohne ein Bankkonto gekauft werden. Bisher kann auf die Libra-Wallet nur über Banken und die Mitglieder wie Visa, MasterCard und PayPal einzahlen.

Zur Zeit ist auch noch unklar, welcher Wechselkurs in den Entwicklungsländern anfallen wird, denn zunächst wird der Libra nur an den Hauptwährungen wie US-Dollar oder Euro gekoppelt sein.

Libra Coin kaufen – Das sollten Sie tun

  1. Der Libra ist als Facebook-Kryptowährung als Stablecoin konzipiert. Dadurch gibt es keine Kursschwankungen, dies ist auch der Grund, das ein Libra-Investment für Anleger kaum zu großen Gewinnen führen dürfte.
  2. Bislang ist der Libra der vertrauenswürdigste Stable Coin und dadurch dürfte er viele weitere Menschen für das Thema Kryptowährungen begeistern.
  3. Möchten Sie den Libra Coin kaufen, dann ist dies bald über CFD oder ein Zertifikat besonders bequem möglich.
  4. Bei Krypto-Börsen sind „echte“ Libra Coins zu kaufen oder direkt im Facebook Universum.

 

 

Martina Kloss
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