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Betrug beim Online-Autohandel: Grafenwöhr-Masche

Aus einem Schnäppchen wird ein Chaos: Ein Mann aus dem Bezirk Schwandorf überweist 6.000 Euro für ein Auto und bekommt - nichts. Eine neue Variante des Online-Betrugs, bei der der militärische Ausbildungsbereich Grafenwöhr eine wichtige Rolle spielt. Das Angebot verlockend, die Geschichte verständlich. Heute sitzt ein Mann aus dem östlichen Bezirk Schwandorf nicht in dem von ihm bestellten Auto, sondern mit einem Schaden von 6.300 Euro. Betrüger hatten einen Trick, der nur ein Ziel hatte: den Käufer zu transferieren, ohne ein Auto zeigen zu müssen. Zu diesem Zweck platzierte er eine Verkaufsanzeige im Internet. Angeboten wird ein 2012 gebauter Mercedes C 220 T CDI mit 170 PS, 137.000 Kilometern für 6.300 Euro. Ein Schnäppchen. "Aber zuerst wurde gesagt, dass das Auto weg war", sagt das Opfer. Dann erhielt er eine E-Mail: "Das Auto wäre wieder verfügbar. Ob ich interessiert bin." 

"Perfekt" schlechtes Deutsch

Die Oberpfalz bejahte dies, auch wenn sich der Verkäufer als US-Soldat vorstellte, der zuvor in Grafenwöhr stationiert war. Er war zurück in den USA, das Auto befand sich noch auf dem US-Gelände - wo ein Interessent es nicht untersuchen konnte. Der vermeintliche US-Soldat mit dem Fantasienamen Joseph Eric Allaire bot eine Lösung an: "Ich habe eine Transportfirma kontaktiert. Die Transportfirma kann mein Auto von der Militärbasis Grafenwöhr abholen und zu Ihrer Adresse transportieren", schrieb er in "vollkommen schlecht" "US-Deutsch, Da der Verkäufer auch eine Rückgabegarantie geltend machte, stimmte der Käufer zu. Das Supergeschäft löste sich mit dem Liefertermin auf. Anstelle des Autos kam eine E-Mail von der angeblichen Transportfirma: Es gab einen Unfall, das Auto wurde zerstört, der Käufer sollte sich an die Versicherungsgesellschaft wenden. "Ich habe einen Polizisten gefragt, dass es keinen solchen Unfall gibt."

Seitdem hat die betrogene Person viel Zeit online verbracht und mit der Polizei und Computerexperten gesprochen. Er weiß, dass die Tracks zu Computern in Russland und Kanada führen. Die Website des mutmaßlichen Transportunternehmens wurde von einem echten Unternehmen kopiert. "Als ich dort anrief, fielen sie aus den Wolken. Sie hatten keine Ahnung, dass ihre Seite missbraucht wurde."

US-Armee-Polizei ermittelt

Er fand auch entsprechende Warnungen in einem Verbraucherforum. Benutzer berichteten über ähnliche "Grafenwöhr-Angebote" Die Oberpfalz nahm sogar Kontakt mit einem Mann aus Thüringen auf, der für das gleiche Angebot über 13.000 Euro bezahlte. Die US-Armee hat den Trick gekannt, seit ein anderer Interessent danach gefragt hat. "Wir haben ihm geraten, nicht zu kaufen", berichtet der Sprecher Andreas Kreuzer. Die Polizei der Militärpolizei war beteiligt. Die Bürger haben den Betrug bereits dem Polizeipräsidium in der Oberpfalz gemeldet. Das Opfer war bisher das erste echte Opfer. Bereits im Mai 2019 warnte die US-Armee ihre Soldaten jedoch davor, mit persönlichen Informationen und Bildern in den sozialen Medien vorsichtig umzugehen. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es Hinweise darauf, dass Betrüger diese Informationen sammeln, um dann Geld mit einer falschen Identität zu stehlen.

Das Opfer kritisiert die Polizei. "Ich sollte zuerst die Bank bitten, das Geld zurückzubekommen." Dies dauerte Tage, war aber erfolglos. Als die Polizei die Anzeige aufnahm, waren die digitalen Spuren verschwommen. "Vielleicht hättest du etwas früher machen können." Jetzt gibt es nur noch wenig Hoffnung.

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Vorsicht vor PayPal-Betrug. Gegenwärtig könntest du ganz unbemerkt Opfer einer hinterhältigen Abzocke werden.

Ein aktueller Trick ermöglicht es anderen Personen, einen PayPal-Betrug zu machen, den du nicht einmal bemerken musst und kannst. Der Betrug nutzt eine unauffällige Funktion des Zahlungsdienstes, die eigentlich harmlos ist.

PayPal-Betrug: So leicht wird dir von Fremden Personen dein Geld gestohlen

Hunderte von Kunden haben Erfahrung mit dem letzten PayPal-Betrug gemacht. Eine Option des Zahlungsdienstes wird missbraucht, die du möglicherweise gar nicht kennst und oder kennen kannst. Betroffene haben mutmaßliche Verkäufer bei eBay gemeldet, die sie aufgefordert haben, über die Einstellung "Freunde und Familie" zu zahlen. Dies ist billiger, weil sie Gebühren sparen sollen. Am Ende waren Geld und angeblich gekaufte Waren weg. Die Konten der Anbieter wurden von eBay wegen eines Regelverstoßes gesperrt.

Darum ist dieser PayPal-Betrug effektiv

Das Problem bei dieser Art von PayPal-Betrug: Die Option "Freunde und Familie" setzt den Käuferschutz außer Kraft. PayPal geht bei einer solchen Transaktion von einem Austausch zwischen Bekannten aus. Um dich und dein Geld zu schützen, sollte die Überweisung daher immer nur über die Einstellung " Dienstleistung und Ware" erfolgen. Wenn du Opfer von PayPal-Betrug geworden bist, solltest du eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Insbesondere, wenn deine Kreditkarte mit deinem PayPal-Konto verknüpft ist. Du kannst dann die Zahlung mit PayPal anfechten. Eine Beschwerde über die Überweisung an deine Bank ist so schnell wie möglich erforderlich. Wenn du dich aufgrund von PayPal-Betrug vom Zahlungsdienst trennen möchtest, gibt es verschiedene PayPal-Alternativen. 

 

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 2

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 2

Am 13. Dezember haben wir bereits über So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 1 berichtet.

Nun geht es drum, welche Zahlungsmöglichkeiten es in Shops gibt.

Wie kann ich im Internet bezahlen?

In der Regel bieten Online-Händler unterschiedliche Möglichkeiten zum Bezahlen an. Für dich und den Händler hat dies vor Minus und Nachteile.

Rechnung - Mit Abstand die sicherste Bezahlmethode ist die Bezahlung über Rechnung. Dabei hast du die Möglichkeit, in Ruhe auf deine Bestellung zu warten und erst im Anschluss wird die Rechnung beglichen. Jedoch liegt die Aufgabe, sich um die Bezahlung der Rechnung zu kümmern, bei dir. Komfortabel ist dies nicht immer.

Ein erhebliches Risiko stellt das zahlen per Rechnung für den Händler da. Die Ware wird geliefert, bevor das Geld eingegangen ist und im Falle einer Nichtzahlung, muss sich dieser noch um die Mahnung, wie auch das Inkassoverfahren kümmern.

Nachname - Du erhältst die Bestellung beim Zahlen per Nachnahme und bezahlst direkt. Die Rechnung wird statt diese zu überweisen direkt beim Postboten bezahlt. Für dich bedeutet dies, dass du zu Hause sein musst, wenn deine Ware geliefert wird und das Geld zur Hand haben musst. In den meisten Fällen werden hohe Nachnahmegebühren des Paketdienstes fällig. Erst nachdem du gezahlt hast, ist es möglich, die Ware zu überprüfen. Bei dieser Zahlweise, kann es bei Reklamationen zu Problemen kommen.

Bankeinzug - per Lastschrift (Bankeinzug) kannst du bei einigen Händlern zahlen. Für dich hat das Verfahren Vorteile: das Geld kannst du, bei Reklamation, bis zu acht Wochen zurück holen, auch wenn du erst bezahlen musst, bevor die Ware geliefert wird.

Vorkasse - Die Bestellung wird in Vorleistung gezahlt, bevor der Händler diese verschickt. Ist das Geld auf seinem Konto eingetroffen, liefert er die Ware. Im Gegensatz zur Lastschrift ist dies riskant, denn das überwiesene Geld kann nicht ohne Probleme zurückgebucht werden. Bei Vorkasse Zahlungen haben Betrüger in der Regel leichtes Spiel. Bezahle daher nur per Vorkasse, wenn es sich um einen Notfall handelt. Ebenso nur wenn es kleine Beträge sind.

Notgedrungen bieten kleine Händler Vorkasse an, denn die Waren werden nur auf Bestellung gefertigt und müssen somit abgesichert sein. Nur bei eindeutig vertrauenswürdigen Anbietern solltest du dich darauf einlassen.

Kreditkarte - Mit Kreditkarte kannst du in den meisten Onlineshops bezahlen. Es müssen lediglich deine Daten eingetippt werden, daher ist dieses Verfahren auch schnell und einfach. Die Bestellung kann vom Händler anschließend sofort abgewickelt werden. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, mithilfe der Kreditkarte kannst du auch problemlos in ausländischen Shops einkaufen. Jedoch solltest du aufpassen, dass durch die Fremdwährung und Wechselkurse oftmals zusätzliche Kosten entstehen. Mastercard und Visa sind Kreditunternehmen, die das Bezahlen im Internet über das sogenannte 3-D-Secure-Verfahren abschließen. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird sichergestellt, das mit den Kartendaten des Karteninhabers auch wirklich der Inhaber bezahlt.

Welche Drittanbieter für das Bezahlen gibt es?

Nicht nur mit der eigenen Bank hast du beim Bezahlen im Internet zu tun. Bezahloptionen werden auch seitens von Drittanbietern angeboten, welche die Händler einbauen können.

PayPal - Als Drittanbieter, Zwischenhändler und Bank schaltet sich das amerikanische Unternehmen ein, wenn du dich bei Paypal registriert hast. Dein Girokonto oder die Kreditkarte werden dabei mit dem PayPal Konto verbunden und als Kontonummer beim Bezahlen wird deine E-Mail-Adresse benutzt. Das Konto ist kostenlos. Lediglich beim Geschäftskonten Modell fallen Gebühren bei jedem Zahlungseingang an. Bei dem Privatkonto ist dies der Fall, wenn in einer anderen Währung gezahlt wird als der Euro.

Du gibst dort nur deine Zugangsdaten für den Dienstleister bei PayPal an. Von dem vorab eingerichteten Guthaben oder deinem Konto, wird dieser dann das Geld abbuchen und an den Händler weitergeben. Den PayPal-Käuferschutz kannst du in Anspruch nehmen, wenn etwas schiefläuft. Aufgrund dessen bekommst du dann dein Geld zurück.

Paydirekt - Deutsche Banken und Sparkassen stecken hinter paydirekt. Die Händler erfahren wie bei Paypal auch, deine Kontodaten nicht. Über dein eigenes Girokonto wird per Einzug bezahlt. Auch hier erfährt der Händler direkt, dass du bezahlt hast und kann dann die Bestellung ausliefern. Kann die Ware vom Verkäufer nicht geliefert werden, ist es auch hier möglich, über die Bank das Geld zu einem späteren Zeitpunkt noch zurückzuholen. Das System wird von dir als Bankkunde kostenlos genutzt, es muss jedoch registriert werden bei der kontoführenden Bank.

Girropay - Um einen Bezahlverfahren der Sparkassen und Banken handelt es sich auch bei giropay. Du wirst dort zu deinem Online-Banking weitergeleitet und loggst dich dort ein. Auf die bereits ausgefüllte Überweisung stößt du dann. Der Händler kann aufgrund der Zahlungsgarantie die Sendung direkt verschicken. Jedoch fehlt hier eine Möglichkeit zur Rückbuchung. Wird die Ware vom Händler nicht geliefert, musst du den Rechtsweg beschreiten.

Sofortüberweisung (Sofort) - Mit deinen Bankdaten loggst du dich auch bei der Sofortüberweisung ein und überweist den Rechnungsbetrag per TAN. Eine Transaktionsbestätigung erhält der Händler und kann dann die Bestellung fertig machen. Hinter diesem Bezahldienst stecken, im Gegensatz zu Giropay direkt, jedoch nicht die Banken und Sparkassen, sondern die schwedische Klarna Group.

Klarna - Nutzt du den schwedischen Dienst Klarna beim Bezahlen, kannst du entscheiden, ob du sofort Bezahlen möchtest per Kreditkarte, Lastschrift sofort oder Überweisung oder ob du warten möchtest, bis deine Bestellung geliefert wurde. Ebenfalls kannst du bei diesem Unternehmen in Raten zahlen. Allerdings fallen dabei zusätzliche Gebühren an. Der Käuferschutz greift auch bei Klarna, sollte die Ware nicht ankommen oder etwas nicht in Ordnung sein.

Amazon Pay - Unzählige Zahlungen verarbeitet der Versandhändler Amazon im eigenen Shop und bietet dies auch anderen Händlern an. Dafür ist es nicht notwendig, ein eigenes Kundenkonto anzulegen, wenn du in einem anderen Online-Shop wie Amazon einkaufen möchtest. Keine Zahlungsdaten gelangen an den neuen Händler. Lediglich die Anmeldedaten für dein Amazon-Konto werden dabei genutzt und mit der dort hinterlegten Bezahlmethode gezahlt. Bei einigen Einkäufen greift zudem die Amazon - Garantie.

Gutscheinkarten - Mit Gutscheinkarten kaufst du ganz ohne Bankdaten oder andere persönliche Informationen ein. Gerade an Supermarktkassen oder auch für Download Shops die Dinge anbieten wie Musik, Spiele oder Filme ist dies eine tolle Lösung. Im Internet müssen somit nicht mehr die Daten der Kreditkarten und anderen Banken eingegeben werden. Den Code von der Karte musst du einfach abtippen und kannst dann für den aufgedruckten Betrag einkaufen. Gerade als Geschenk oder als Kreditkarten Alternative sind diese Karten sehr beliebt. Eine bessere Kontrolle über ihre Ausgaben haben gerade Kinder und Jugendliche mit diesen Karten. Spontankäufe sind aufgrund der Guthabenbeschränkung unmöglich. Eine neue Karte wird gebraucht, wenn mehr Geld ausgegeben werden will, als vorhanden.

 

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 3

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 3

Teil 1 und Teil 2 sind schon veröffentlicht.

In Teil 3 geht es um Zahlungsrichtlinien

Welche Bezahlmethode ist die passende?

Es ist vielleicht nicht die bequemste Methode, per Rechnung zu bezahlen, jedoch die Sicherste. Lastschrift und Kreditkarte sind, wenn diese Methode nicht zur Auswahl steht, ebenfalls eine gute Mischung aus Komfort und Sicherheit. Jedoch setzt dies eine verschlüsselte Verbindung voraus. Mit den gängigen Zahlungsdienstleistern wie Paypal oder Amazon Pay macht du nichts falsch, wenn du deine Zugangsdaten schützen möchtest.

Was steckt hinter der Zweiten Zahlungsrichtlinie?

Das Bezahlen online wird ab September 2019 sicherer. Eine europäische Richtlinie ist der Hintergrund. Die Zwei Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive 2, kurz PSD2) genannt, zwingen den Händler, dass der Kunde im Internet beim Bezahlen sich über zwei Faktoren identifizieren muss. Genannt wird dies starke Kundenauthentifizierung bzw. Zwei - Faktor Authentifizierung.

In drei Kategorien sind die möglichen Faktoren aufgeteilt. Aus verschiedenen Kategorien müssen zwei Faktoren kommen. Die Kategorien sind:

  • Wissen, also zum Beispiel Passwörter oder PIN;
  • Besitz, beispielsweise die Kreditkarte oder das Smartphone;
  • Inhärenz (Eigenschaft oder Verhalten), dazu gehören Fingerabdrücke oder Bewegungen.

Bei Summen von weniger als 30 € gibt es unter anderem Ausnahmen. Die neuen Regeln gelten für diese nur in eingeschränkter Form. Bis zu fünf mal hintereinander können Kunden Bezahlen, ohne sich mit zwei Faktoren identifizieren zu müssen. Überstiegen werden darf die Gesamtsumme von 100 € nicht. Wenn der Zahlungsdienstleister die Transaktion als sicher einstuft, ist dies eine weitere Ausnahme. In diesem Fall muss ebenfalls keine starke Kundenauthentifizierung stattfinden.

Künftig wird es nicht mehr ausreichen, beim Bezahlen mit Kreditkarte, die Kundendaten einzutragen. Eine Version des 3 - D-Secure-Verfahren wird von Kreditkartenunternehmen eingeführt und entspricht den Regeln der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie. Die Händler sollten die neue Version ab April 2019 einbauen, damit alles im September 2019 ohne Komplikationen klappt.

Was darf das Bezahlen kosten?

Grundsätzlich gilt: alle Zahlungsverfahren werden noch lange nicht von jedem Online-Shop angeboten. Natürlich bemühen sich die großen Onlineshops darum, ein möglichst breites Spektrum anzubieten. Unterschiedlich hohe Gebühren fallen je nach Händler und je nach Methode an. Dies ist jedoch seit dem 13. Januar 2018 nicht mehr zulässig.

Wenn der Kunde per Kreditkarte, Überweisung oder Lastschrift bezahlt, darf der Händler keine zusätzlichen Gebühren laut der Zweiten Zahlungsrichtlinie verlangen. Der Händler darf in der Regel auch bei dem Zahlungsanbieter Paypal keine zusätzlichen Gebühren beim Bezahlen mit PayPal einfordern.

Wenn du nicht bezahlst

Hast du im Internet Ware bestellt und bezahlt diese nicht, wird der Händler versuchen, trotz allem sein Geld zu bekommen. Dazu wird zunächst eine Mahnung verschickt und eine Frist zum Bezahlen gesetzt. Wenn diese überzogen wird, darf der Händler sowohl Verzugszinsen, wie auch Mahngebühren anmahnen. Ebenso kann er einen Inkassodienstleister beauftragen.

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 1

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 1

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt unterschiedliche Arten im Internet zu bezahlen. Über Rechnung zu zahlen ist der sicherste Weg. Jedoch bieten dies nicht alle Händler an.
  • Es gibt auch Drittanbieter, die neben Zahlungsmethoden wie Rechnungen, Lastschrift oder Vorkasse anbieten und die dann zwischen Händler und Kunde geschaltet sind, wie PayPal oder Amazon Pay.
  • Kaufst du im Internet ein, ist es wichtig, sensible Daten wie PIN, TAN und Passwörter immer zu schützen.

 So gehst du vor:

Immer mehr Deutsche tätigen ihre Einkäufe nicht mehr vor Ort, sondern im Internet. Es bietet mehr Komfort, die Auswahl der Shops ist größer, doch die Bezahlbedingungen werfen stetig neue Fragen auf. Beispielsweise, was mit deinen sensiblen Daten passiert, und ob diese sicher sind?

  • Überprüfe, ob es sich um einen seriösen Onlineshop handelt, bei dem du etwas Bestellen möchtest. Ist ein ordentliches Impressum vorhanden? Gibt es Erfahrungsberichte von anderen Kunden?
  • Eine Zahlungsmethode, die für dich die beste Mischung aus Komfort und Sicherheit bietet, solltest du auswählen.
  • Achte immer auf eine verschlüsselte Verbindung, wenn du deine Bank- oder Kreditkartendaten eingibst.

Wie erkenne ich beim Online-Shopping verlässliche Anbieter?

Im stationären Handel sind seriöse Händler anhand der Gegend und dem Verhalten der Verkäufer im Geschäft zu erkennen. Dies ist auch der Fall, wenn du dort noch nie eingekauft hast. Dies ist schwieriger, wenn du online einkaufst. Ein entsprechendes Werkzeug ist mit einem guten Layout der Webseite schnell zusammengebaut, von einem anderen, gesetzestreuen Online-Shop können die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kopiert werden.

Es kann helfen, einen Blick in das Impressum der Seite zu werfen. Vollständige Kontaktdaten inklusive der Adresse und Telefonnummer weisen einen vertrauenswürdigen Händler aus. Programme wie Netcraft geben weitere Hinweise darauf, da diese vor unseriösen Shops oder Webseiten automatisch warnen. Für Firefox, Chrome und Opera ist diese Browser Erweiterung kostenlos erhältlich. Unseriöse Händler lassen sich jedoch auch durch andere Erfahrungsberichte von Kunden erkennen.

Du solltest unbedingt bei der Polizei anzeigen, wenn du schon einmal auf einen Fake Shop hereingefallen bist. Die Unterlagen, die der Händler dir geschickt hat, brauchst du dazu. Somit solltest du jede Rechnung, Bestellbestätigung und Nachrichten, die du bekommst, aufbewahren.

Sichere Websites - Bezahlst du im Internet, schickst du einige deiner sensiblen Daten durch das Netz. Gerade dann, wenn du mit Kreditkarte oder per Lastschrift bezahlst, gilt besondere Vorsicht. Auf eine verschlüsselte Verbindung sollte beim Einkaufen immer geachtet werden. Dafür ist das Kürzel "https", sowie ein kleines Vorhängeschloss in der Adressleiste des Browsers, ein sicheres Zeichen.

Ebenso solltest du in regelmäßigen Abständen deine Kreditkartenabrechnungen kontrollieren. Tauchen dort unbekannte Abbuchungen auf, kannst du dies über den Kreditkartenanbieter zurückbuchen lassen und erhältst dein Geld zurück.

Gefälschte E-Mails - Ein gefundenes Fressen für Betrüger sind die Passwörter für Girokonto, Kreditkarte oder auch einen Bezahldienst. Auf solche Informationen haben es viele Absender sogenannte Phishing-Mails abgesehen. Sicherheitsprobleme oder auch Probleme beim Online-Banking werden darin vorgegaukelt. Der Absender hat das Ziel, an deine Logindaten heranzukommen. Wenn du eine E-Mail mit dem Absender PayPal bekommst, dann schaue auch genau hin, ob diese Mail von Paypal ist und klicke die Links in solchen Mails nicht an.

 

Martina Kloss
Penasch Sot 12
7078 Lenzerheide

Tel.:   +41 81 356 39 16
Mobil: +41 76 449 41 68

info@betrugsportal.com 
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