Vorsicht vor Betrug mit gefälschten Job-Inseraten, Phishing Jäger sind unterwegs

Vorsicht vor Betrug mit gefälschten Job-Inseraten, Phishing Jäger sind unterwegs

Ein aktueller Fall zeigt, dass regelmäßig von Betrügern versucht wird, die Daten von Bewerbern bei Jobbörsen abzugreifen.

Kürzlich lautete in den Jobinseraten ein Angebot “Produkttester gesucht - Freie Mitarbeiter im Home Office”. Dieses Inserat findest du auf mehreren Karriere-Portalen im Internet. Es werden Personen gesucht, die als Kriterien “zuverlässig” und über eine “gute Ausdrucksweise” verfügen. Ein weiteres, wichtiges Kriterium muss der Bewerber mitbringen: “ein Bank- oder PayPal-Konto”.

Mit einem dieser Firmen kommunizierte vor kurzem ein Futurezone-Leser (Name der Redaktion bekannt). Um sein Taschengeld in den Ferien aufzubessern, interessierte er sich als Schüler für diese Tätigkeit. Von dem Unternehmen hörte er wenig später, dass es sie sehr freuen würde, ihm in seinem Team begrüßen zu dürfen. Doch bevor der Job angetreten werden konnte, war es nötig, dass er seine Adresse, Bankverbindung, Telefonnummer und Ausweiskopie angab. Das Jobinserat entlarvt er dann als Betrug, weil er an dieser Stelle stutzig wurde.

Phishing

Seinen "gesunden Menschenverstand" hatte er noch rechtzeitig eingeschaltet. Gerade bei Tätigkeiten im Internet ist dieser immer wieder gefordert. Der Versuch, an persönliche Daten mittels gefälschte E-Mails zu gelangen, nennt sich “Phishing” und ist schon seit längerem bekannt. Gerne werden diese Phishing-Mails von vermeintlichen Telekom Betreibern, Technologieunternehmen oder auch Banken verschickt. Diese Methode ist jedoch auch im Job-Bereich auf dem Vormarsch.

Es kommt immer wieder vor, dass auf Jobportalen solche betrügerischen Inserate platziert werden, meldet ein großer Jobportal Betreiber. Aufgrund der vielen Hinweise von Bewerbern werden diese jedoch in kürzester Zeit wieder offline genommen und laut der Auskunft der Portal Managerin sind diese Anteile derzeit "verschwindend gering".

Als das Unternehmen seine Daten angefordert hatte, wurde der Futurezone-Leser stutzig und dies zu Recht. Betrüger können mit dieser Fülle an Informationen etwa ein eigenes Online - Konto im Namen des Betroffenen eröffnen, und dieses dann missbräuchlich für ihre kriminellen Zwecke nutzen. Weitere Betrügereien würden damit dann in Folge durchgeführt.

Maßnahmen

Zunächst einmal solltest du das Unternehmen des Inserats im Internet suchen und überprüfen, ob diese Firma auch wirklich existent ist. Leider ist dies nicht immer hilfreich. Die Betrüger haben sich in diesem gerade genannten konkreten Fall einen Namen ausgesucht, der recht häufig bei österreichischen Unternehmen vorkommt. Es gab jedoch Indizien, die auf dieses gefälschte Angebot hingewiesen haben.

Auf eine kostenlose Mailadresse setze diese vermeintliche Firma. Diese stimmt jedoch nicht mit dem Namen der Firma überein. Angegeben ist keinerlei Telefonnummer, somit war die einzige Kontaktaufnahme lediglich per E-Mail möglich. Obwohl es sich um ein großes Unternehmen handelte, das großen Wert auf gute Deutschkenntnisse legte, waren in den Antworten viele Rechtschreib - und Grammatikfehler zu finden und auch das Geschlecht des Bewerbers wurde verwechselt. Die vermeintliche Firma wurde seitens Futurezone mit den Vorwürfen konfrontiert und es kam, wie erwartet, auch keinerlei Antwort.

 

Achtung und Vorsicht: Neue Zwei Faktor Methode beim Online Banking wird für Betrug ausgenutzt

Achtung und Vorsicht: Neue Zwei Faktor Methode beim Online Banking wird für Betrug ausgenutzt

Onlinebanking soll durch eine neue Richtlinie sicher gemacht werden. Doch sowohl Verbraucherschutz, wie auch Polizei warnen: für den Betrug wird die Regelungen, die am 14. September gilt, ausgenutzt.

Verbraucherschützer wie auch Polizei warnen vor der Zahlungsrichtlinie PSD2

Für Betrug und Phishing im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Zahlungsrichtlinie PSD2, warnen sowohl Verbraucherschützer, wie auch Polizei. Ab dem 14. September gelten neue Richtlinien, die Onlineeinkäufe, durch eine Zwei-Faktor-Methode sicher machen soll. Die Verbraucherzentrale, wie auch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben am Mittwoch in Mainz an, dass diese Methode für Phishing und Betrug ausgenutzt wird, und mahnen daher zur Vorsicht.

Änderungen beim Online-Banking ab 14. September

Es kursieren derzeit Phishing-Mails im Internet, bei denen im Zusammenhang mit der Neuerung der Kundendaten, Bankkunden aufgefordert werden, diese zu bestätigen. Die Verbraucher geben jedoch ihre Daten den Betrügern, aufgrund der gefälschten Bankingportale preis. Ähnliche Vorfälle habe es beim Zahlungsdienst PayPal gegeben, erklären die Behörden.

Die bevorstehenden Änderungen werden bei einer anderen Masche von Anbietern teurer Prepaid-Kreditkarten ausgenutzt. Beispielsweise wurde eine Frau angerufen, die aufgrund der neuen Richtlinien eine neue Kreditkarte zugeschickt bekommen sollte, da die Alte nicht mehr verwendet werden könne. Obwohl sie keine neue Kreditkarte bestellt hatte, sollte diese 100 € bezahlen.

Ab dem 14 September müssen sich Bankkunden beim Einkaufen im Internet über einen zwei voneinander unabhängigen Weg autorisierten. Bezeichnet wird dieses Verfahren auch als Zwei- Faktor-Authentifizierung. Zum Kennwort oder für die Prüfziffer muss beim Einkaufen zusätzlich ein weiteres Sicherheitsmerkmal angegeben werden. Dies kann beispielsweise eine TAN sein, die mithilfe einer Sicherheitsapp generiert wird.

 

Was ist genau Phishing und wie funktioniert dieses Prinzip genau?

Was ist genau Phishing und wie funktioniert dieses Prinzip genau?

Phishing ist ein Begriff, der aus dem englischen Wort „fishing“ abgeleitet wurde, dies ist auch auf was ist Malware zu lesen. Dieser bedeutet ins Deutsche übersetzt sowas wie Fischen oder Angeln. Der Begriff verdeutlicht dabei vor allem, worum es hierbei geht. Es geht um das betrügerische Angeln oder Fischen von sensiblen Daten. Hierbei geht es insbesondere um sensible Daten wie Passwörter mithilfe von verschiedenen Ködern im Internet. Das Hauptaugenmerk der Phisher liegt dabei meist bei den Zugangsdaten für Onlinebankingaccounts. Auch die Informationen von Kreditkarten sind für viele äußerst interessant.

Das Phishing ist dabei auch ein sehr erfolgreiches Prinzip. So werden bei einer Phishing Aktion meist mehr als 10% aller Internetnutzer auf einen Link klicken. Dies sind Erfahrungswerte von Internetnutzern, die auf einen schädlichen Link oder einen gefährlichen Anhang klicken. Der Betrüger muss so beispielsweise 10 Emails versenden und wird voraussichtlich einen Nutzer finden, der seine persönlichen Daten hierbei preisgibt. Somit lassen sich ganz viele Opfer direkt in die Falle locken.

Die Gefahr einer solchen Attacke lauert überall im Internet und täglich lauern sehr viele Phishing E-Mails in den Postfächern von vielen Millionen Internetnutzern. Wir möchten Sie daher mit diesem Artikel dafür sensibilisieren und über die Gefahren des Phishings aufklären. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie solche Phishing Attacken erkennen können und sich davor schützen können.

Die Entwicklung von Phishing geschichtlich betrachtet

Das sogenannte Phishing hat eine längere Geschichte als viele vielleicht denken. Lange bevor es das Internet gab, versuchten Betrüger bereits über das Telefon an sensible Daten zu kommen. Dabei verwendeten sie ebenfalls betrügerische Zwecke, bauten Vertrauen zu den Opfern auf und versuchten diese dann schamlos auszunutzen.

Ende der 90er Jahre verlagerten sich die Phishing Attacken dann zunehmend ins Internet. Dabei forderten Betrüger ihre Opfer über Messengerdienste wie ICQ dazu auf, auf einen bestimmten Link zu klicken und bei einem dann folgenden Formular die Zugangsdaten einzugeben. Betrüger missbrauchen diese Daten dann, indem sie sich als die User ausgeben, damit sie weitere sensible Daten von den Kontakten des Opfers bekommen können.

Mittlerweile hat sich Phishing zu einer ernsten Bedrohung entwickelt. Seit vielen Jahren entwickelt sich das Phishing zu einer ernsthaften Bedrohung neben der bekannten Malware. Mittlerweile ist dies eine der größten Bedrohungen im Internet. Phisher bedienen sich dabei der unterschiedlichsten Methoden und nutzen die erbeuteten Daten für unterschiedliche Zwecke.

Wofür werden die gestohlenen Daten dann verwendet?

Beim Surfverhalten hinterlassen viele Nutzer bestimmte Spuren im Internet. Dabei spielt es auch keine Rolle, mit welchem Gerät wir uns im Internet bewegen. Wenn wir beispielsweise mit einem Smartphone im Internet unterwegs sind, lässt sich der jeweilige Aufenthaltsort schnell bestimmen. Wir hinterlassen zudem weitere Spuren, wenn wir dann im Internet einkaufen oder auch in sozialen Netzwerken verschiedene Nachrichten hinterlassen.

Diese Sammlung von Daten ist dabei auch teilweise notwendig, damit ein Geschäft beispielsweise abgewickelt werden kann. Teilweise dienen diese Daten aber auch nur dem Zweck, Internetusern bestimmte Werbung präsentieren zu können und so Produkte schmackhaft zu machen. Je vollständiger die Daten eines Nutzers sind, je mehr Geld nehmen Firmen dafür in die Hand, um diese Daten dann zu erwerben. Der Handel mit persönlichen Daten ist jedoch, ausgenommen der Handel mit Kreditkarten oder Zugangsdaten, datenrechtlich sehr bedenklich. Allerdings ist er aber legal und wird daher auch von vielen Firmen so betrieben.

Das Phishing hingegen ist natürlich nicht legal, denn beim Phishing gelangen die Kriminellen ja auf betrügerische Weise an die sensiblen Daten, die sie dann für die kriminellen Zwecke missbrauchen können. Die Kriminellen haben mehrere Abnehmer für die erbeuteten Daten. Dabei geht es hin von Identitätsdieben und Botnetz Betreibern bis hin zu organisierten Verbrecherbanden, die viel Geld für persönliche Daten bezahlen. Phisher können die Daten aber natürlich auch selbst gebrauchen, wenn es sich beispielsweise um Kreditkartendaten oder die Zugangsdaten für das jeweilige Onlinebanking handelt.

Man kann deshalb zusammenfassend sagen, dass das Phishing darauf abzielt, an die persönlichen Daten wie Kreditkartendaten, Zugangsdaten für Onlinebanking oder die Benutzerdaten für andere wichtige Accounts zu gelangen. Wenn diese Daten in die falschen Hände gelangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterverwendung:

  1. Kreditkartenbetrug
  2. Kriminelle können mit den Zugangsdaten für das Onlinebanking dann Geld vom Konto abheben
  3. Kriminelle können mit den Benutzerdaten für z.b. Facebook ihre Identität annehmen und dann an persönliche Daten von ihnen gelangen oder ihrer Kontakte
  4. Mit den Zugangsdaten für das E-Mail Postfach können Kriminelle weitere Spam – bzw. Phishing E-Mails versenden u.s.w.

Diese Liste lässt sich beliebig ergänzen, allerdings sollten die Punkte ausreichen, sodass Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie gefährlich es sein kann, dass ihre Daten in die falschen Hände gelangen.

Die Methoden der Datenbeschaffung und Verschleierung beim Phishing

  • Nachahmung von URLS und Internetseiten
  • Einbindung von einem Formular in einer gefälschten E-Mail
  • Falsche Namen auf Zielseiten
  • Verwendung von kyrillischen Buchstaben
  • Schnell änderbare Domains und URLs
  • Kleine Kampagnen, die keine Spamkontrollen auslösen
  • Nachahmung von Kollegen und Freunden

Auch diese Liste ist wiederum nicht ganz komplett, wobei sie aber die wichtigsten Methoden abbildet. Wir gehen im Folgenden auf 3 dieser Methoden genauer ein.

Die Nachahmung von Internetseiten und die Einbindung von Formularen direkt in einer E-Mail.

Phishing bedient sich häufig in der Nachahmung von seriösen Webseiten und Internetseiten von Banken. Laien sind dabei häufig nicht in der Lage, diese auf den ersten Blick als Fälschung zu enttarnen. Wenn Sie dann auch kein aktuelles Antivirenprogramm auf dem Rechner installiert haben, werden Sie auch nicht auf eine mögliche Phishing Attacke hingewiesen.

Betrüger versenden in vielen Fällen häufig gefakte E-Mails. Diese sehen dabei so aus wie die offiziellen der jeweiligen Banken oder Institute. Dabei wird der Nutzer in den E-Mails meist dazu aufgefordert, seine Bankdaten auf den gefälschten Seiten einzugeben. Häufig klickt der Nutzer dabei auf einen Link in der E-Mail, die dann zu einer gefälschten Seite führt. Als Vorwand für die Eingabe dient dabei in vielen Fällen, dass eine Aktualisierung des Systems nötig ist und die Eingabe der Daten daher wichtig ist.

Die Internetseiten sehen dabei auch täuschend echt aus, weshalb viele Kunden ihre Daten da schnell eingeben und absenden. Damit gelangen diese dann direkt in die betrügerischen Hände. Phisher üben dazu auch zusätzlichen Druck aus, in dem sie in ihrem Mails Drohungen aussprechen. Sie drohen dann damit, dass sie die Konten der Empfänger schließen, falls diese den Anweisungen in den E-Mails nicht folgen werden.

Eine andere Phishing Methode ist die, dass in eine HTML Datei direkt ein Formular eingebunden wird. Dieses fordert dann zur Eingabe von sensiblen Daten auf und sendet diese an den Urheber der Phishing Attacke. Phisher verzichten in so einem Fall auf eine gefakte Internetseite.

Verschleierungsmöglichkeiten mit der Hilfe von HTML

Der Versand von Betrugsemails erfolgt meist immer im HTML Format. Hierüber lassen sich Links einbinden. Der Linktext zeigt dabei die Originaladresse. Das Linkziel, welches auf die Fakeseite verweist, lässt sich dabei mittels diverser Scripttechniken verfälschen. Betrüger sind daher in der Lage, mit dem sichtbaren Link in dem Mailprogramm den Nutzer zu täuschen.

Phisher stellen dabei den Link in vielen Fällen als Grafik dar. Auf dem Bildschirm des Nutzers erscheint dann ein Text, der in Wirklichkeit eine Grafik ist. Dafür fälschen sie auch in vielen Fällen die E-Mail-Adresse des Absenders.

Gefälschte Namen und Bezeichnungen

Oftmals besitzen die Internetseiten, die sich beim Phishing öffnen, gefälschte Namen oder Bezeichnungen. Diese sind den offiziellen Seiten der Banken oder Firmen sehr ähnlich. Dabei sehen die Zielseiten mit dem Formular den Originalseiten auch täuschend ähnlich. Dabei sind diese dann dadurch auch schwer für Fälschungen zu identifizieren.

Die Nutzer kennen im Regelfall die originale Internetadresse ihrer Hausbank oder eines speziellen Internetdienstleisters, den sie auch regelmäßig verwenden. Dabei verrät die Adresszeile schnell, wenn es sich nicht um die richtige Adresse handelt. Deshalb ist es für Betrüger häufig ein Grund Internetadressen zu verwenden, die den Originalen täuschend echt sehen.

Bei der sogenannten Verschleierungstaktik hilft es Betrügern dann, mittels Umlauten in URLs entsprechendes zu verändern. Auf diese Weise sind sie dann in der Lage, als Fälschung beispielsweise aus http://www.loesebank.de die Adresse http://www.lösebank.de zu erstellen. Sachlich gesehen sind es dieselben Namen, allerdings lösen sich diese in verschiedene Adressen auf und führen zu unterschiedlichen Webseiten.

Für Nutzer ist es daher schwer zu erkennen, ob es sich hierbei um eine Fakeadresse handelt oder nicht. Noch schwieriger wird es, wenn statt Umlauten kyrillische Zeichen verwendet werden. Optisch gibt es nämlich zwischen dem kyrillischen und lateinischen „a“ nahezu keinen Unterschied. Wenn ein Betrüger das „a“ in Bank auf kyrillisch eingeben, ist es hierbei nicht die Originaladresse der Bank.

Ab wann sind Phishingmails gefährlich?

Wenn Nutzer auf Links klicken oder Anhänge öffnen – genau dann sind solche Mails gefährlich. Was ist aber in dem Fall – wenn weder das eine bzw. noch das andere der Fall ist. In diesen Fällen ist klar zu sagen: Bei reinen Textmails, wo der Nutzer diese im Browser oder mit einem E-Mailprogramm öffnet, passiert erstmal nichts. Anders ist es hingegen bei E-Mails im HTML Format. Hier lassen sich im Link, Anhang oder auch im Quellcode verschiedene Schadprogramme hinterlegen, weshalb ein Klick auf eine Grafik in der Mail in der Lage ist, eine gefährliche Wirkung zu erzielen.

Phishingtechnik – wie kommen die Betrüger an die E-Mail-Adressen?

Viele Nutzer fragen sich sehr häufig, wie die Betrüger an die E-Mailadressen kommen. Die Antwort ist eigentlich recht klar, denn je freizügiger Nutzer mit ihren Daten im Netz umgehen, je einfacher ist es für sie. Schnell kann man hier in einem Verteiler landen, der dann schnell Probleme nach sich ziehen kann. Wer beispielsweise häufig an Gewinnspielen im Internet teilnimmt, der setzt sich einer sehr hohen Gefahr aus, dass seine Daten in die falschen Hände gelangen. Gleiches gilt auch für Nutzer, die sich mit ihren Daten auf bestimmten, eher zwielichtigen Daten registrieren.

So schützen Sie sich und ihre Daten vor Phishing

Neben den allgemeinen Maßnahmen für einen optimalen Virenschutz sind zudem noch einige spezielle Schutzmaßnahmen sinnvoll, die wir in der folgenden Infografik vorstellen möchten.

Wie wird bei Phishing vorgegangen?

Kriminelle ergaunern mit gefälschten E-Mail-Aufforderungen immer wieder Zugangsdaten gutgläubiger Nutzer so Paz-Online. Diese Methode nennt man Phishing. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich vor solchen Attacken schützen können.

Hinter sogenannten Spam-Mails verbergen sich häufig virenverseuchte Dateien oder echte Phishing-Versuche, die gestartet werden, um sensible Daten auszuspähen. Intelligente E-Mail-Server und Clients, moderne Webbrowser und Virenscanner helfen dabei gegen Phishing Mails vorzugehen.

Erschreckend echt sehen sie mittlerweile aus, die Phishing-Mails, und manchmal gelingt es ihnen alle Sicherheitsnetze zu umgehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie solche Versuche der arglistigen Täuschung umgehen und aufdecken können.

So erkennen Sie die Gefahr der Phishing-Mails

Es ist mittlerweile gar nicht mehr so leicht den Unterschied zwischen einer Phishing-Mail und einer echten E-Mail festzustellen. Meistens erkennt man jedoch bei genauerem Hinsehen, dass etwas nicht stimmt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, E-Mails stets genauestens unter die Lupe zu nehmen.

An den folgenden Details können Sie leicht erkennen, ob sich ein Betrüger hinter dem Absender verstecken könnte:

  • Es fehlt die persönliche Anrede.
  • Die E-Mail ist in einer anderen Sprache geschrieben.
  • Die E-Mail enthält Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Es wird dringend zum Handeln aufgefordert.
  • In die E-Mail wurden Links oder Formulare eingefügt.
  • Man wird dazu aufgefordert eine Datei zu öffnen
  • Es wird um die Herausgabe geheimer Daten gebeten.
  • Der Mail-Header sieht verdächtig aus.
  • Plötzlich erhalten Sie E-Mails von Ihrer oder einer anderen Bank.

Die persönliche Anrede fehlt

Kreditinstitute, Versicherungen und Banken nutzen niemals Standardanreden wie „Sehr geehrter Kunde“, sofern Sie dort als Kunde registriert sind. Es könnte sich also um eine Phishing-E-Mail handeln.

Grammatik und Rechtschreibung wurden nicht korrekt angewandt

Ein deutliches Indiz für Phishing sind fehlende Umlaute oder kyrillische Buchstaben. Auch fehlerhafte Formulierungen sollten stutzig machen.

Fremdsprachige E-Mails

Wenn Sie von Ihrem Lieblings-Online-Shop oder von Ihrer Bank plötzlich E-Mails in einer anderen Sprache erhalten, handelt es sich um einen klaren Fall von Phishing.

Es wird zu einer Handlung aufgerufen

Es wird versucht den Opfern Angst einzujagen. In vielen Fällen soll ein bestimmter Betrag überwiesen werden, ansonsten hätte man mit einer Kredit-, Konto- oder Account-Sperre zu rechnen. Am besten ist es in so einem Fall nichts zu tun.

Eingefügte Formulare oder Links

Ihre Bank wird niemals von Ihnen verlangen sich von einem Link in einer E-Mail aus in Ihr Konto einzuloggen. Rufen Sie stattdessen die Adresszeile selbst auf, wenn Sie eine solche Aufforderung erhalten. Banken legen meist Wert auf die klassische Variante der Kommunikation: den Brief.

Persönliche Daten sollen herausgegeben werden

Wenn Sie sensible Daten wie TAN-Nummern oder eine PIN per E-Mail herausrücken, können Sie sich sicher sein, dass es sich um ein unseriöses Schreiben und einen Betrugsversuch handelt. Behörden, Versicherungen und Banken fordern nicht per E-Mail zur Herausgabe sensibler Daten auf. Wenn Sie solche E-Mails aufheben wollen, können Sie sie ausdrucken oder einen Screenshot davon machen. Dann löschen Sie die E-Mail am besten.

Aufforderung zum Öffnen von Dateien

Betrüger fordern Opfer häufig dazu auf angehängte Dateien zu öffnen oder herunterzuladen. Tun Sie dies auf keinen Fall, da diese Dateien gefährliche Malware enthalten können.

Plötzlich meldet sich die Bank per E-Mail

Wenn sich plötzlich ein vertrauter Absender meldet, mit dem Sie zuvor keinen E-Mail-Kontakt hatten, sollten Sie stets vorsichtig sein. Wenn Ihre Bank Sie anschreibt und Sie dazu auffordert sensible Daten preiszugeben, sollten Sie misstrauisch sein.

Der Header einer E-Mail

Die Kriminellen werden immer versierter und lernen aus ihren Fehlern. Deshalb sehen viele Phishing-Mails mittlerweile erschreckend echt aus: Der Text wirkt seriös, und der Absender scheint vertrauenswürdig zu sein. Dennoch kann es sich hier um einen Phishing-Angriff handeln.

Auch können Absenderinformationen von den Betrügern gefälscht werden. Sehen Sie sich die Header-Informationen einmal genauer an. Über die IP-Adresse findet man den tatsächlichen Absender der E-Mail.

Fazit

Wenn Sie regelmäßig im Internet unterwegs sind, dann sollten Sie sich auch mit dem Thema Phishing auseinandersetzen. Dies gerade dann, wenn Sie häufig E-Mails schreiben oder auch empfangen. Viele E-Mails die verschickt werden, sind nämlich sogenannte Phishing E-Mails. Hierüber wollen Betrüger dann nur an ihre persönlichen Daten kommen.

Wenn die Betrüger dann ihre Daten bekommen haben, werden diese häufig zum Kreditkartenbetrug bzw. Identitätsdiebstahl verwendet. Je nachdem um welche Daten es sich handelt, können die Auswirkungen für die Opfer immens sein:

  • Geldverlust
  • Identitätsverlust
  • Verwicklung in Straftaten durch entwendete Zugangsdaten (z.B. E-Mail Account)

Wenn Sie nicht irgendwann Opfer einer Phishing Attacke werden möchten, sollten Sie besonders vorsichtig im Umgang mit ihren E-Mails sein. Sie sollten alle E-Mails genau prüfen und lieber einmal mehr beim potentiellen Absender nachfragen, wenn dieser wirklich einige Daten von Ihnen haben möchte. Meist klärt sich dies in einem kurzen Gespräch, sodass dadurch möglicherweise eine neue Phishing Attacke direkt enttarnt werden kann.

Martina Kloss
Penasch Sot 12
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