So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 2

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 2

Am 13. Dezember haben wir bereits über So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 1 berichtet.

Nun geht es drum, welche Zahlungsmöglichkeiten es in Shops gibt.

Wie kann ich im Internet bezahlen?

In der Regel bieten Online-Händler unterschiedliche Möglichkeiten zum Bezahlen an. Für dich und den Händler hat dies vor Minus und Nachteile.

Rechnung - Mit Abstand die sicherste Bezahlmethode ist die Bezahlung über Rechnung. Dabei hast du die Möglichkeit, in Ruhe auf deine Bestellung zu warten und erst im Anschluss wird die Rechnung beglichen. Jedoch liegt die Aufgabe, sich um die Bezahlung der Rechnung zu kümmern, bei dir. Komfortabel ist dies nicht immer.

Ein erhebliches Risiko stellt das zahlen per Rechnung für den Händler da. Die Ware wird geliefert, bevor das Geld eingegangen ist und im Falle einer Nichtzahlung, muss sich dieser noch um die Mahnung, wie auch das Inkassoverfahren kümmern.

Nachname - Du erhältst die Bestellung beim Zahlen per Nachnahme und bezahlst direkt. Die Rechnung wird statt diese zu überweisen direkt beim Postboten bezahlt. Für dich bedeutet dies, dass du zu Hause sein musst, wenn deine Ware geliefert wird und das Geld zur Hand haben musst. In den meisten Fällen werden hohe Nachnahmegebühren des Paketdienstes fällig. Erst nachdem du gezahlt hast, ist es möglich, die Ware zu überprüfen. Bei dieser Zahlweise, kann es bei Reklamationen zu Problemen kommen.

Bankeinzug - per Lastschrift (Bankeinzug) kannst du bei einigen Händlern zahlen. Für dich hat das Verfahren Vorteile: das Geld kannst du, bei Reklamation, bis zu acht Wochen zurück holen, auch wenn du erst bezahlen musst, bevor die Ware geliefert wird.

Vorkasse - Die Bestellung wird in Vorleistung gezahlt, bevor der Händler diese verschickt. Ist das Geld auf seinem Konto eingetroffen, liefert er die Ware. Im Gegensatz zur Lastschrift ist dies riskant, denn das überwiesene Geld kann nicht ohne Probleme zurückgebucht werden. Bei Vorkasse Zahlungen haben Betrüger in der Regel leichtes Spiel. Bezahle daher nur per Vorkasse, wenn es sich um einen Notfall handelt. Ebenso nur wenn es kleine Beträge sind.

Notgedrungen bieten kleine Händler Vorkasse an, denn die Waren werden nur auf Bestellung gefertigt und müssen somit abgesichert sein. Nur bei eindeutig vertrauenswürdigen Anbietern solltest du dich darauf einlassen.

Kreditkarte - Mit Kreditkarte kannst du in den meisten Onlineshops bezahlen. Es müssen lediglich deine Daten eingetippt werden, daher ist dieses Verfahren auch schnell und einfach. Die Bestellung kann vom Händler anschließend sofort abgewickelt werden. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, mithilfe der Kreditkarte kannst du auch problemlos in ausländischen Shops einkaufen. Jedoch solltest du aufpassen, dass durch die Fremdwährung und Wechselkurse oftmals zusätzliche Kosten entstehen. Mastercard und Visa sind Kreditunternehmen, die das Bezahlen im Internet über das sogenannte 3-D-Secure-Verfahren abschließen. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird sichergestellt, das mit den Kartendaten des Karteninhabers auch wirklich der Inhaber bezahlt.

Welche Drittanbieter für das Bezahlen gibt es?

Nicht nur mit der eigenen Bank hast du beim Bezahlen im Internet zu tun. Bezahloptionen werden auch seitens von Drittanbietern angeboten, welche die Händler einbauen können.

PayPal - Als Drittanbieter, Zwischenhändler und Bank schaltet sich das amerikanische Unternehmen ein, wenn du dich bei Paypal registriert hast. Dein Girokonto oder die Kreditkarte werden dabei mit dem PayPal Konto verbunden und als Kontonummer beim Bezahlen wird deine E-Mail-Adresse benutzt. Das Konto ist kostenlos. Lediglich beim Geschäftskonten Modell fallen Gebühren bei jedem Zahlungseingang an. Bei dem Privatkonto ist dies der Fall, wenn in einer anderen Währung gezahlt wird als der Euro.

Du gibst dort nur deine Zugangsdaten für den Dienstleister bei PayPal an. Von dem vorab eingerichteten Guthaben oder deinem Konto, wird dieser dann das Geld abbuchen und an den Händler weitergeben. Den PayPal-Käuferschutz kannst du in Anspruch nehmen, wenn etwas schiefläuft. Aufgrund dessen bekommst du dann dein Geld zurück.

Paydirekt - Deutsche Banken und Sparkassen stecken hinter paydirekt. Die Händler erfahren wie bei Paypal auch, deine Kontodaten nicht. Über dein eigenes Girokonto wird per Einzug bezahlt. Auch hier erfährt der Händler direkt, dass du bezahlt hast und kann dann die Bestellung ausliefern. Kann die Ware vom Verkäufer nicht geliefert werden, ist es auch hier möglich, über die Bank das Geld zu einem späteren Zeitpunkt noch zurückzuholen. Das System wird von dir als Bankkunde kostenlos genutzt, es muss jedoch registriert werden bei der kontoführenden Bank.

Girropay - Um einen Bezahlverfahren der Sparkassen und Banken handelt es sich auch bei giropay. Du wirst dort zu deinem Online-Banking weitergeleitet und loggst dich dort ein. Auf die bereits ausgefüllte Überweisung stößt du dann. Der Händler kann aufgrund der Zahlungsgarantie die Sendung direkt verschicken. Jedoch fehlt hier eine Möglichkeit zur Rückbuchung. Wird die Ware vom Händler nicht geliefert, musst du den Rechtsweg beschreiten.

Sofortüberweisung (Sofort) - Mit deinen Bankdaten loggst du dich auch bei der Sofortüberweisung ein und überweist den Rechnungsbetrag per TAN. Eine Transaktionsbestätigung erhält der Händler und kann dann die Bestellung fertig machen. Hinter diesem Bezahldienst stecken, im Gegensatz zu Giropay direkt, jedoch nicht die Banken und Sparkassen, sondern die schwedische Klarna Group.

Klarna - Nutzt du den schwedischen Dienst Klarna beim Bezahlen, kannst du entscheiden, ob du sofort Bezahlen möchtest per Kreditkarte, Lastschrift sofort oder Überweisung oder ob du warten möchtest, bis deine Bestellung geliefert wurde. Ebenfalls kannst du bei diesem Unternehmen in Raten zahlen. Allerdings fallen dabei zusätzliche Gebühren an. Der Käuferschutz greift auch bei Klarna, sollte die Ware nicht ankommen oder etwas nicht in Ordnung sein.

Amazon Pay - Unzählige Zahlungen verarbeitet der Versandhändler Amazon im eigenen Shop und bietet dies auch anderen Händlern an. Dafür ist es nicht notwendig, ein eigenes Kundenkonto anzulegen, wenn du in einem anderen Online-Shop wie Amazon einkaufen möchtest. Keine Zahlungsdaten gelangen an den neuen Händler. Lediglich die Anmeldedaten für dein Amazon-Konto werden dabei genutzt und mit der dort hinterlegten Bezahlmethode gezahlt. Bei einigen Einkäufen greift zudem die Amazon - Garantie.

Gutscheinkarten - Mit Gutscheinkarten kaufst du ganz ohne Bankdaten oder andere persönliche Informationen ein. Gerade an Supermarktkassen oder auch für Download Shops die Dinge anbieten wie Musik, Spiele oder Filme ist dies eine tolle Lösung. Im Internet müssen somit nicht mehr die Daten der Kreditkarten und anderen Banken eingegeben werden. Den Code von der Karte musst du einfach abtippen und kannst dann für den aufgedruckten Betrag einkaufen. Gerade als Geschenk oder als Kreditkarten Alternative sind diese Karten sehr beliebt. Eine bessere Kontrolle über ihre Ausgaben haben gerade Kinder und Jugendliche mit diesen Karten. Spontankäufe sind aufgrund der Guthabenbeschränkung unmöglich. Eine neue Karte wird gebraucht, wenn mehr Geld ausgegeben werden will, als vorhanden.