So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 1

So shoppst du ohne Risiko mit PayPal bei Amazon und Co Teil 1

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt unterschiedliche Arten im Internet zu bezahlen. Über Rechnung zu zahlen ist der sicherste Weg. Jedoch bieten dies nicht alle Händler an.
  • Es gibt auch Drittanbieter, die neben Zahlungsmethoden wie Rechnungen, Lastschrift oder Vorkasse anbieten und die dann zwischen Händler und Kunde geschaltet sind, wie PayPal oder Amazon Pay.
  • Kaufst du im Internet ein, ist es wichtig, sensible Daten wie PIN, TAN und Passwörter immer zu schützen.

 So gehst du vor:

Immer mehr Deutsche tätigen ihre Einkäufe nicht mehr vor Ort, sondern im Internet. Es bietet mehr Komfort, die Auswahl der Shops ist größer, doch die Bezahlbedingungen werfen stetig neue Fragen auf. Beispielsweise, was mit deinen sensiblen Daten passiert, und ob diese sicher sind?

  • Überprüfe, ob es sich um einen seriösen Onlineshop handelt, bei dem du etwas Bestellen möchtest. Ist ein ordentliches Impressum vorhanden? Gibt es Erfahrungsberichte von anderen Kunden?
  • Eine Zahlungsmethode, die für dich die beste Mischung aus Komfort und Sicherheit bietet, solltest du auswählen.
  • Achte immer auf eine verschlüsselte Verbindung, wenn du deine Bank- oder Kreditkartendaten eingibst.

Wie erkenne ich beim Online-Shopping verlässliche Anbieter?

Im stationären Handel sind seriöse Händler anhand der Gegend und dem Verhalten der Verkäufer im Geschäft zu erkennen. Dies ist auch der Fall, wenn du dort noch nie eingekauft hast. Dies ist schwieriger, wenn du online einkaufst. Ein entsprechendes Werkzeug ist mit einem guten Layout der Webseite schnell zusammengebaut, von einem anderen, gesetzestreuen Online-Shop können die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kopiert werden.

Es kann helfen, einen Blick in das Impressum der Seite zu werfen. Vollständige Kontaktdaten inklusive der Adresse und Telefonnummer weisen einen vertrauenswürdigen Händler aus. Programme wie Netcraft geben weitere Hinweise darauf, da diese vor unseriösen Shops oder Webseiten automatisch warnen. Für Firefox, Chrome und Opera ist diese Browser Erweiterung kostenlos erhältlich. Unseriöse Händler lassen sich jedoch auch durch andere Erfahrungsberichte von Kunden erkennen.

Du solltest unbedingt bei der Polizei anzeigen, wenn du schon einmal auf einen Fake Shop hereingefallen bist. Die Unterlagen, die der Händler dir geschickt hat, brauchst du dazu. Somit solltest du jede Rechnung, Bestellbestätigung und Nachrichten, die du bekommst, aufbewahren.

Sichere Websites - Bezahlst du im Internet, schickst du einige deiner sensiblen Daten durch das Netz. Gerade dann, wenn du mit Kreditkarte oder per Lastschrift bezahlst, gilt besondere Vorsicht. Auf eine verschlüsselte Verbindung sollte beim Einkaufen immer geachtet werden. Dafür ist das Kürzel "https", sowie ein kleines Vorhängeschloss in der Adressleiste des Browsers, ein sicheres Zeichen.

Ebenso solltest du in regelmäßigen Abständen deine Kreditkartenabrechnungen kontrollieren. Tauchen dort unbekannte Abbuchungen auf, kannst du dies über den Kreditkartenanbieter zurückbuchen lassen und erhältst dein Geld zurück.

Gefälschte E-Mails - Ein gefundenes Fressen für Betrüger sind die Passwörter für Girokonto, Kreditkarte oder auch einen Bezahldienst. Auf solche Informationen haben es viele Absender sogenannte Phishing-Mails abgesehen. Sicherheitsprobleme oder auch Probleme beim Online-Banking werden darin vorgegaukelt. Der Absender hat das Ziel, an deine Logindaten heranzukommen. Wenn du eine E-Mail mit dem Absender PayPal bekommst, dann schaue auch genau hin, ob diese Mail von Paypal ist und klicke die Links in solchen Mails nicht an.